Sonntag, 25. Februar 2018

Rezension // Rainbow Rowell - Aufstieg und Fall des außerordentlichen Simon Snow von SINA

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Quelle: dtv

Simon Snow, auszubildender Magier im letzten Jahr im Internat Watford, hat schon so einiges erlebt. Jahr um Jahr muss er gegen den Schatten kämpfen, der es auf ihn abgesehen hat. Zusammen mit seiner besten Freundin Penny, seinem Zimmergenossen Baz und seiner Freundin Agatha hat er schon einige Abenteuer erlebt. Dabei mag er Baz nicht mal, ist aber trotzdem froh, dass er immer zur rechten Zeit am rechten Ort ist. Obwohl Simon den Verdacht hat, das Baz derjenige ist, der ihn eigentlich töten will und mit dem Schatten zusammenarbeitet.
Als die Chance besteht, den Mörder von Baz Mutter auf die Schliche zu kommen, tut sich das ungewöhnliche Quartett wieder zusammen und kommen dabei Dingen auf die Spur, die allesamt ordentlich aus der Bahn werfen. 

© Sina Frambach

Dieses Buch ist eigentlich entstanden, nachdem die Autorin zu ihrem Buch "Fangirl" die Idee entwickelte, dem Charakter, den die Protagonistin in "Fangirl" so verehrt, ein eigenes Buch zu widmen. So entstand der Plot um "Simon Snow", einem eher mittelmäßigen Zauberer, dem jedoch prophezeit ist, der mächtigste Magier der Zauberwelt zu werden.
Hört sich ein bisschen nach Harry Potter an, will man meinen. Und tatsächlich, die ersten 150 Seiten ist es auch genauso. Es gibt eine Zaubererschule namens Watford, Simon ist ein Waisenkind, erst mit 11 Jahren hat er erfahren, dass er Zauberer ist, seine beste Freundin Penny ist Klassenbeste und es gibt einen Bösen, der Simon Jahr für Jahr gegen Ende des Schuljahrs töten will.

Es gibt noch mehrere Parallelen, doch dann kommt das Depressive der Geschichte zum Vorschein. Simon hat eine Freundin namens Agatha, die ihn aber gar nicht liebt, sein Zimmerkollege Baz ist ein Vampir und die beiden können sich nicht leiden. Simon ist ein lausiger Zauberer und vergeht eher in Selbstmitleid, als sich aufzuraffen und endlich etwas gegen all das zu tun. Das negative könnte ich ordentlich weiterführen, doch dann würde ich anfangen zu spoilern.

© Sina Frambach

Ich kam nicht umhin, mich zu fragen, was die Autorin uns eigentlich mit der Geschichte sagen will. Im Grunde ist es wirklich eine negativere Nacherzählung von Harry Potter. Doch dann tut sich plötzlich nach über der Hälfte des Buches eine Wendung. Es wird spannend, es wird interessant und ich hatte das Gefühl, endlich Zugang zu den Charakteren zu erhalten. Vor allem zu Baz. Denn Simon muss sich mit Baz zusammentun, um herauszufinden, warum Baz Mutter sterben musste. Und so ergibt sich eine widerwillige Zusammenarbeit, die sehr intensiv wird. 

Und dann ist da noch Penelope, Simons beste Freundin. Ein Mädchen, dass weiß, was sie will. Sie ist tough, frech, stur und verfolgt ihren Weg. Sie hat immer einen coolen Spruch auf Lager, weiß meist genau, was zu tun ist und ist für Simon einfach unentbehrlich. Die beiden können sich blind vertrauen und vor allem Penny ist es, die Simon immer wieder auf den Boden der Tatsachen zurückholt und ihm die Meinung geigt, wenn er mal wieder droht, abzudriften. Eine bessere Freundin könnte er sich gar nicht wünschen.
Sie reißt meiner Meinung nach die ersten Seiten des Buches so richtig raus, weil ich nicht wegen Simon an der Geschichte dran geblieben bin, sondern wegen Penny und kurz darauf auch wegen Baz.

© Sina Frambach

Es gibt einige Überraschungen und Wendungen, was dann aber wieder exakt zu der Geschichte passt. Das letzte Drittel war dann auch sehr aufregend und wurde persönlich, gerade für Simon, der endlich mal aktiver wurde und anfing, sich selbst zu finden.

Man kann eigentlich eher von dem Titel "Fall und Aufstieg des außerordentlichen Simon Snow" reden, denn erst fällt er und fängt dann an, wieder aufzusteigen. 

An sich fand ich die Idee dann doch wieder sehr gut, nur haben mir eben die Parallelen zu Harry Potter nicht so sehr gefallen. Ich glaube letztendlich, dass diese gerade zu Anfang beabsichtigt waren und sich erst am Ende deutliche Unterschiede herauskristallisieren.

Wenn man "Fangirl" von der Autorin gelesen hat, ist es fast Pflicht, sich auch Simon Snow zu widmen. Ich war dann letztendlich auch froh, das Buch gelesen zu haben, um so einen besseren Einblick in "Fangirl" zu erhalten. 

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Quelle: Hanser
Fazit:
Leider etwas zu Harry Potter-lastig und erst gegen Ende richtig packend. Von mir gibt es 5 von 10 Punkten.

Verlag: dtv
erschienen: 2017
Printseiten: 528
Format: Hardcover
ISBN: 978-3-423-64032-9

© Sina Frambach


Rezension // Guillermo del Toro - Die Saat (1) von SINA

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Quelle: Heyne

Kurz nach der Landung auf dem New Yorker Flughafen erscheint die Boing 777 wie ausgestorben. Alle Systeme sind heruntergefahren, keiner steigt aus. Die Funkverbindung ist abgerissen. Nach kurzer Zeit wird das CDC angeheuert, um herauszufinden, ob eine Seuche an Board ausgebrochen ist.
Ephraim Goodweather und seine Kollegin Nora verschaffen sich Zutritt zur Maschine und stehen vor Hunderten von Leichen. Und vier Überlebenden, die nach kurzer Zeit ein komisches Verhalten an den Tag legen. Doch die Überlebenden sind keine Menschen mehr und scheinen einen Virus in sich zur tragen, der sich rasend schnell ausbreitet.
Und plötzlich findet sich Ephraim in einem Kampf zwischen Gut und Böse wieder und muss kämpfen, um New York zu retten. Oder die ganze Welt!

Nachdem ich schon viel Gutes über die Trilogie gehört und auch im Fernsehen schon die ersten zwei Staffeln der Serie "The Strain" gesehen habe, war es an der Zeit, zum ersten Buch zu greifen. Ich wurde nicht enttäuscht, denn wenn Guillermo del Toro in einem Projekt involviert ist, kann es nur gut werden.

Die Schreibweise war sehr fesselnd. Zwar startet das Buch sehr langsam, was aber auch von Nöten ist, denn es muss erst mal alles erklärt werden. Die Charaktere brauchen ihren Raum, das Vorhandensein des "Virus" muss erklärt werden.
Dies geschieht in Rückblicken seitens Abraham Setrakian, einem älteren Mann, der schon so einiges erlebt hat. Er weiß, um was es sich handelt bzw. was der Auslöser ist und kämpft schon seit Jahrzehnten dagegen an.

Was mir sehr gut gefallen hat, ist das Handeln von Ephraim und Nora. Beide werden quasi mitten in diese Virusangelegenheit geworfen und müssen innerhalb kürzester Zeit eine Lösung für alles finden. Und das man nun etwas Unmögliches akzeptieren muss, ist für die beiden fast kein Problem. Sie stellen sich der neuen Herausforderung. Aber gerade bei Ephraim ist dies erstaunlich, da er selbst mit seiner Scheidung und der räumlichen Trennung von seinem Sohn klarkommen muss. Außerdem ist er trockener Alkoholiker und die Versuchung, gerade in dieser Zeit des Chaos wieder zu einem Drink zu greifen ist übermächtig. 

Zu einem späteren Zeitpunkt stößt noch Vasily Fet, ein Kammerjäger, zu der Truppe. Er kennt sich sehr gut im New Yorker Untergrund aus und wird mit diesem Wissen zu einem unentbehrlichen Mitglied. Außerdem hat er eine starke Persönlichkeit und einen trockenen Humor. 

Sich mit etwas auseinanderzusetzen, von dem man nur Bruchstücke weiß, ist für die Gruppe sehr kompliziert. Setrakian weiß noch am meisten, gibt aber nicht so viel preis. Die Anderen versuchen, Lösungen zu finden und der Ansatz ist schon mal sehr gut. Da die Reihe auf eine Trilogie angelegt ist, ist klar, dass im ersten Buch noch viele Unannehmlichkeiten auf Eph, Nora, Setrakian und Vasily zukommen. Rückschläge sind vorprogrammiert und es geht an die Fehlersuche. Dies wird meines Erachtens aber sehr gut umgesetzt

Der Schreibstil ist packend und man fliegt durch das über 500 Seiten starke Buch. Die Spannung wird von Anfang an gehalten, die Charaktere sind ausgereift, weil sie selbst nicht perfekt sind und die Story an sich ist sehr interessant. Das Thema "Vampire" wird hier mal von einer anderen Seit her angegangen. 

Fazit:
Eine Vampirgeschichte mit interessanten Ansätzen. Ich vergebe 8 von 10 Punkten.

Verlag: Heyne
erschienen: 2009
Printseiten: 528
Format: ebook
ISBN: 978-3-641-03425-2


Donnerstag, 22. Februar 2018

Rezension // Nora Bendzko - Bärenbrut von SINA

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Quelle: Nora Bendzko
Thorben muss als Kind schreckliches erleiden. Bei der Jagd wird sein Vater von einem Bären zerfleischt. Um dem Schrecken zu entfliehen, verlässt er das Dorf. Doch statt Frieden zu finden, findet er sich im Krieg wieder. Trotz allen Widrigkeiten, findet er in sein Dorf zurück, heiratet und zeugt einen Sohn. Trotzdem sind alle misstrauisch und haben nicht vergessen, was vor Jahren im Wald mit Thorbens Vater geschehen ist.
Als Thorbens verschollen geglaubte Mutter auftaucht, spitzen sich die Dinge zu und erneut kommt es zu Gerüchten, die schon vor Jahren im Dorf umhergegangen sind. Ein Mensch in Bärenhaut hat Thorbens Vater getötet - und er lauert noch immer im Wald.

"Bärenbrut" ist das Prequel zu dem bereits 2016 erschienen Galgenmärchen "Wolfssucht" und erzählt die Geschichte von Thorben. Dabei geht es gewohnt düster zu.

In fünf Teilen lässt uns die Autorin an Thorbens Weg teilnehmen. Wir beginnen in seiner Kindheit, als Thorben miterleben muss, wie sein Vater von einem Bär angegriffen wird und stirbt. Thorben flieht und erzählt im Dorf, was passiert ist. Kurz darauf verlässt er es jedoch wieder, um sich dem zu stellen, das seinen Vater bestialisch ermordet hat.
Doch auch dies kann seinen Schrecken nicht mildern und so zieht er aus, um seien Frieden zu finden, landet jedoch in den Wirren des 30jährigen Krieges.

Die Autorin hat mit ihrer Kurzgeschichte eine Märchenadaption geschrieben, die sich an dem Grimm'schen Märchen "Die Bärenhäuter" orientiert.
In kurzer Zeit erzählt sie eine düstere Geschichte, die einem sehr aufs Gemüt schlägt. Denn das, was Thorben erleiden muss, wünscht man keinem. Der Tod seines Vaters ist der ausschlaggebende Punkt und ab dort ist nichts so, wie es Thorben sich vorgestellt hat. Bis er endlich etwas Glück erfahren darf, muss einige Zeit vergehen und trotzdem ist immer dieser drohende Schatten über Thorben.

Gerade dieses Düstere, dass der Schreibstil der Autorin verbreitet, zieht einem in den Bann. Es vermittelt die Ausweglosigkeit, in der Thorben steckt. Doch gleichzeitig gibt es einen kleinen Funken Hoffnung, ein Licht am Ende des Tunnels, dass alles aufrecht erhält. Doch wie genau es dazu kommt, bleibt spannend.

Die Kurzgeschichte ist auf alle Fälle lesenswert und bietet - obwohl sie als Prequel von "Wolfssucht" gewertet wird - viel Neues und hat eigentlich auch nur bedingt mit "Wolfssucht" zu tun. Hier geht es um Thorben, während in "Wolfssucht" von seinem Sohn Skandar die Rede ist.

Fazit:
Ein märchenhaft düsteres Abenteuer. Von mir gibt es 9 von 10 Punkten.

Verlag: Selfpublishing
erschienen: 2017
Printseiten: 80
Format: ebook (bei amazon)
ASIN: B0742L5CKM

Mittwoch, 21. Februar 2018

Rezension // Leah Remini - Troublemaker von SINA

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Quelle: mvg Verlag

Leah Remini, bekannt aus "King of Queens" und ihrer aktuellen Serie "Kevin can wait", hat kein einfaches Leben, das sie hinter sich lassen möchte. Denn schon als Kind wurde sie in die Fänge der "Church of Scientology" geschickt und nach über 30 Jahren Zugehörigkeit hat sie den Schritt gewagt, aus der Kirche auszutreten. Ihren langer Weg dorthin verarbeitet sie unter anderem in ihrem Buch "Troublemaker", einem schonungslosen Offenlegen darüber, wie sie Mitglied wurde und langsam aber sicher ihre Zweifel Oberhand gewannen.

Ich mag Leah Remini, denn ihre offene Art, bei der oft das italienische Blut zum Vorschein kommt, hat ihr Respekt eingebracht. Zwar eckt sie auch sehr oft an, weil die Wahrheit von vielen nicht vertragen wird, doch hat sie sich damit auch viele Freunde gemacht, die hinter ihr stehen und ihr helfen, wenn es Schlag auf Schlag kommt.

Die Autorin beginnt mit ihrer Kindheit, als sie durch ihre Mutter in die Church of Scientology eintritt und dort ein völlig neues Leben kennenlernt. Sie schildert genau, wie der Ablauf der Kirche ist, welche Tätigkeiten verrichtet werden müssen, Kurse belegt werden, welche Vorschriften gemacht wurden und wie die Behandlung durch die "Vorgesetzten" aussah. 

Man hat ja schon einiges über Scientology gehört und Leah Remini deckt auf, was in ihren Augen am dringendsten bekannt sein muss, um sich selbst ein Bild über die Organisation zu machen.

Im Laufe der Jahre der Zughörigkeit arbeitet sich Leah in der Organisation quasi nach oben, stürzt aber immer wieder ab, weil sie, bedingt durch ihr Temperament, "nicht die Klappe halten" kann und damit aneckt. So zieht sie ungewollt Aufmerksamkeit auf sich und wird deshalb nicht weiter gefördert. 
Leah schreibt selbst, dass sie sich in der Organisation wohl fühlte, da der strukturierte Ablauf Gefallen bei ihr fand. Sie schreibt weiter, dass sie Scientology auch viel verdankt, da ihr Chancen geboten wurden, die sie so wahrscheinlich nie gehabt hatte. 
Doch im Laufe der Zeit kamen Dinge zum Vorschein, die Leah stutzig machten und dazu führten, dass sie die Dinge hinterfragte.

Doch nicht nur über Scientology erzählt Leah in diesem Buch, sondern auch über den schweren Weg, Schauspielerin zu werden. Erst mit "King of Queens" fand sie den Erfolg, den sie verdiente, doch auch danach wurden ihr einige Steine in den Weg gelegt. Vieles schiebt sie auf ihre Zugehörigkeit zu Scientology, vieles aber auch auf sich selbst. 

Sie erzählt von ihrer Hochzeit, von der Geburt ihrer Tochter, von ihre Familie, ihren Freunden, ihrem Weg in die Freiheit. Ihrem Kampf für Gerechtigkeit und der Zeit nach dem Ausstieg. 

Dabei lässt sie aber nie außer Acht, warum sie damals bei Scientology eingestiegen ist. Sie wollte die Welt ein Stück besser machen, sie retten und dazu verhelfen, dass alles leichter wird. Doch welchen Preis sie dafür bezahlt hat, merkte sie erst 30 Jahre später. Zusammen mit ihrer Mutter und ihren Geschwistern hat sie den Absprung geschafft.

Leah beschreibt aber auch, wie sich andere Schauspielkollegen innerhalb Scientology verhielten, allen voran Tom Cruise, mit dem sie eigentlich einstmals gut befreundet war. Doch hier war einiges vorgefallen, was Leah an dem Prinzip der Kirche von Scientology zweifeln ließ. Die Hochzeit zwischen Tom Cruise und Katie Holmes war unter anderem der ausschlaggebende Punkt, sich damit auseinanderzusetzen, endgültig einen Schlussstrich zu ziehen.

Dabei ist es aber so, dass Leah keineswegs über Scientology herzieht. Sie bleibt sachlich, sucht die Fehler nur bei einzelnen Personen und schreibt auch ein paar Mal, dass die Dinge, wie sie liefen, garantiert nicht im Sinne des Gründers von Scientology L. Ron Hubbard lagen. Sie betont auch mehrmals, dass Scientology ihr den Grundstein dafür gelegt hat, wie sie heute ist.
Erst gegen Ende wird sie emotionaler, da nicht nur Zeit, sondern auch eine Menge Geld verloren ging. 

Die Offenheit, mit der Leah an das Thema herangeht, hat mir persönlich imponiert. Außerdem habe ich viel überragendes über sie erfahren, vorneweg, dass sie sehr gut mit Jennifer Lopez und Mark Anthony befreundet ist. 

Fazit:
Eine kleine Abrechnung mit Scientology. Ich vergebe 10 von 10 Punkten.

Verlag: mvg Verlag
erschienen: 2016
Printseiten: 280
Format: ebook
ISBN: 9783864159688


Rezension // Joshua Foer, Dylan Thuras & Ella Morton - Atlas Obscura von SINA

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Quelle: Mosaik


Unsere Erde hat viel reizvolles zu bieten. Lange Sandstrände, die zum Urlaub einladen, hohe Berge, die eine fantastische Aussicht bieten. blaue Seen, romantische Landstriche. Doch auch von Menschenhand geschaffenes ist sehenswert: die Freiheitsstatue, der Eiffelturm, Museen, Gärten und vieles mehr. 

Und doch gibt es so einige Orte auf der Welt, die nicht nur sehenswert sind, sondern auch skurril, bizarr, ungewöhnlich, fantastisch, ekelerregend, mysteriös, unterhaltsam oder einfach mit der Frage verbunden: Was will uns der Erbauer damit wohl sagen?


Die Autoren Josua Foren, Dylan Thuras und Ella Morton haben genau diese Orte zusammengetragen. Heraus kam dabei ein "Atlas Obscura", eine Karte mit obskuren Orten, die man in einem normalen Reiseführer wahrscheinlich nie zu Gesicht bekommen würde.

© Sina Frambach

Dabei ist der "Atlas Obscura" in die verschiedenen Kontinente eingeteilt. Wir beginnen in Europa, siedeln dann über nach Asien, Afrika und Australien und Ozeanien, machen weiter in Nord- und Südamerika und landen letztendlich in der Antarktis.

Neben bekannten Sachen wie z. B. der schon oft erwähnte Rakotzbrücke in Gablenz/Sachsen (siehe Bild oben) sind es aber definitiv die unbekannten Orte, die eine Faszination ausüben. So war mir nicht bekannt, dass es in Niedersachsen, genauer in Herzberg am Harz eine Einhornhöhle gibt, die deshalb nach den Fabelwesen benannt ist, weil die damaligen Entdecker die dort gefundenen Knochen erst dem Einhorn zuordneten und damit sicher waren, die Existenz der scheuen Tiere nachgewiesen zu haben. Erst später fand man heraus, dass die Knochen von Löwen und Höhlenbären stammten. Doch die Vorstellung an sich ist schon sehr romantisch.

© Sina Frambach
Begeben wir uns nach Großbritannien, erwarten uns auch dort enorm skurrile Dinge. Hier z. B. die Hundeselbstmord-Brücke in Dumberton, West Dunbartonshire. Irgendetwas an dieser Brücke bringt die Hunde dazu, hinunterzuspringen. Seit den 1960er Jahren sind schon über 50 Hunde zu Tode gekommen. Der Verdacht liegt auf dem Geruch der Nerze, die die armen Hunde um den Verstand bringt. Die Brücke kann besichtigt werden, Hunde sind dort jedoch verboten.

In Asien gibt es ja schon einige Bräuche, die seltsam sind, aber wir wissen ja, es gibt immer etwas, dass das Unvorstellbarste toppen kann. Elefantenpolo ist dabei noch das harmloseste, das größte Buch der Welt ist schon interessanter. Es befindet sich in Mandalay und besteht aus 729 Marmortafeln, die jeweils 1,50 Meter hoch sind und mit bis zu 200 Zeilen versehen sind. In Japan, genauer in Tokio gibt es einen Altar, der erschlagenen Insekten geweiht ist und in Mimizuka, Kyoto gibt es einen Hügel, der aus abgeschlagenen Ohren und Nasen besteht. 

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Amerika, das Land der unbegrenzten Möglichkeiten und der verrücktesten Orte. Hier findet man nicht nur das größte Garnknäuel der Welt, sondern auch den Club33, gegründet von Walt Disney. Man findet ihn in Anaheim im Disneyland, genauer jedem den Ausgang der Fluch-der-Karibik-Themenfahrt. Ein Club, in dem man nur hineinkommt, wenn man 25.000 Dollar Aufnahmegebühr und 10.000 Dollar Jahresgebühr bezahlt. Walt Disney selbst hat diesen Club nie gesehen, weil er vor Vollendung starb.
In Seattle lebt unter der Aurora Bridge ein Troll. Zwar aus Beton, doch überaus beeindruckend, da 5 1/2 Meter hoch. Das Besondere an ihm, man darf auf ihm herumklettern. 

Dies sind nur ein paar Beispiele der unzählig aufgelisteten Dinge. Entweder von Menschenhand geschaffen oder von der Natur. Dabei sind es auch vielen exzentrischen Menschen zu verdanken, dass wir uns Orte anschauen können, die man sich eigentlich nicht vorstellen kann. Gärten, die mit schaurigen Statuen aufwarten, Schlösser, die von einer Person gebaut wurden und bis heute noch nicht abgeschlossen sind. 

© Sina Frambach

Aber auch die Natur bietet ein Schauspiel der besonderen Art. Grüne oder rosane Seen, deren Farbe den dort lebenden Algen geschuldet ist. Bergformationen, die die Fantasie anregen oder Pflanze, die an den unmöglichsten Stellen wachsen.

Unsere Erde ist ein faszinierender Ort mit undenkbar vielen Möglichkeiten. Und ich gehe davon aus, dass noch längst nicht alles entdeckt wurde. Vielleicht sammeln die Autoren weiter und es gibt einen weiteren Band, in welchem die Wunder der Erde aufgezeigt werden.

Ich habe mir so einige Dinge ausgesucht, die ich besuchen werde, gerade was Europa anbetrifft. Denn hier gibt es mehr zwischen Himmel und Erde, als die Schulweisheit sich träumen lässt. 

Fazit:
Eine obskure Karte unserer Welt. Ich vergebe 10 von 10 Punkten.

Verlag: Mosaik
erschienen: 2017
Printseiten: 480
Format: Hardcover
ISBN: 978-3-442-39318-3

© Sina Frambach




Rezension // Joanne K. Rowling - Was wichtig ist von SINA

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Quelle: Carlsen
"Wir brauchen keine Magie, um unsere Welt zu verwandeln, wir tragen alle Kraft, die wir brauchen, bereits in uns." Diese wahren Worte stammen von der Autorin, die uns wie keine zweite die Magie näher gebracht hat. 

In ihrer berühmten Rede an der Harvard University, erzählt uns Joanne K. Rowling von ihrem Weg zu der Person, die sie heute ist. Sie erzählt vom Nutzen des Scheiterns, erzählt von ihrem schweren Weg aus der Armut, von ihren Gefühlen und Ängsten. Sie erzählt von der Kraft der Phantasie, dass diese nicht außer Acht gelassen werden soll. 

Sie erzählt von Freunden, vom Fliegen, von der Macht, von allem, was wichtig ist. 

Mit ihrer Rede vor dem Abschlussjahrgang der Harvard University im Jahre 2008 rüttelt sie auf, gibt Hoffnung und zeigt, dass man mit festem Willen alles erreichen kann, was man sich wünscht.
Hier merkt man genau, dass Joanne K. Rowling keinen leichten Weg zu gehen hatte. Der Tod ihrer Eltern, Depressionen und Rückschläge, Selbstmordgedanken. Und doch hat sie es geschafft, sie hat sich aufgerappelt, ist ihren Weg gegangen und hat es letztendlich zu dem geschafft, was sie heute ist. 

© Sina Frambach

Die Kraft der Phantasie hat ihr geholfen, sich aus dem Elend zu befreien. Die Magie hat ihr geholfen, immer weiter zu machen. 
Besonders imponiert mir, dass sie sich aber auf ihren Lorbeeren nicht ausruht, sondern ihr Glück und ihren Erfolg teilt. Mit Stiftungen, Zuwendungen und anderen Hilfsprojekten unterstützt sie, wo sie nur kann. 

Für mich ist Joanne K. Rowling definitiv ein Vorbild. Ein Vorbild für das Nutzen des Scheiterns und ein Vorbild für die Kraft der Phantasie. 

"Mit dem Leben ist es wie mit einem Theaterstück: Es kommt nicht darauf an, wie lang es ist, donnern wie gut gespielt." - Seneca
Wahre Worte, weise gewählt.

Wer Inspiration sucht, liegt mit "Was wichtig ist" genau richtig. 

Fazit:
Vom Nutzen des Scheiterns und der Kraft der Phantasie. 10 von 10 Punkten.

Verlag: Carlsen
erschienen: 2017
Printseiten: 80
Format: Hardcover
ISBN: 978-3-551587770

Rezension // Tom Hanks - Schräge Typen von SINA


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Quelle: Piper
Vorab: Ich liebe Tom Hanks. Ich liebe seine Filme, ich liebe seinen Humor und ich liebe es, wie er sich in der Öffentlichkeit präsentiert. Natürlich, mit Charme und vor allem: ehrlich. Seine von ihm gespielten Rollen sind allesamt großartig. Und nun schreibt er auch noch. Und ich kann mit Bestimmtheit sagen: auch hier hat er es drauf!

Beziehungen, Zeitreisen, Raumfahrten, Erkenntnisse, Alltagssituationen... von diesen Dingen und von noch viel mehr erzählt Tom Hanks in seinen 16 Kurzgeschichten. Wir lernen viele unterschiedliche Persönlichkeiten kennen, die uns aus ihrem Alltag erzählen.
Wenn aus besten Freunden ein Liebespaar wird, ergeben sich einige Probleme.
Wenn man mit einer selbstgebauten Rakete zum Mond fliegt, kann man so einiges erleben.
Wenn ein Mann immer die selbe Zeitreise macht, nur weil ihn die Sehnsucht quält.
Wenn ein zehnjähriger Junge ein wundervolles Wochenende mit seiner Mutter verbringt und das fliegen kennenlernt.
Wenn eine Frau einen Neuanfang ohne Männer startet und der Nachbar ihr die Sterne zeigt.
Wenn ein Bulgare in New York zum Griechen geht.
Wenn eine talentierte Schauspielerin in New York droht, unterzugehen.
Von solchen Dingen schreibt Tom Hanks mit einem unverwechselbaren Stil. Jede Geschichte war für sich ein kleines Meisterwerk.

Manchmal ist die Geschichte humorvoll, manchmal stimmt sie nachdenklich. Manchmal erzählt sie etwas besonderes, manchmal nur banales.

Und in allen kommt ein Gerät vor, welches Tom Hanks leidenschaftlich gerne sammelt. Die Schreibmaschine. Teils in kurzer Erwähnung, teils ist ihr die ganze Geschichte gewidmet.

Ich kann mir sehr gut vorstellen, wie der Autor selbst an einer Schreibmaschine saß und die Geschichten tippte. Mit welcher Liebe er sich an die Formulierungen machte.

Dabei ist es die Vielfältigkeit, die hier überzeugt. Die Charaktere sind allesamt gut ausgearbeitet, haben Tiefe, sind nachvollziehbar und haben das Zeug zu mehr.

Bei einigen Geschichten habe ich mir gewünscht, mehr zu erfahren. Dies unter anderem bei Geschichte Nr. 1, die mit eine der besten war. Hier erzählt der Autor von dem Erzähler (ohne Namen) und Anna, die eine heftige, aber kurze, erschöpfende Affäre eingehen. Dabei wird mit viel Sarkasmus und einem überschweifenden Gehabe die Geschichte erzählt. Zu dem Pärchen gesellen sich noch zwei weitere Freunde und man merkt, dass die vier zusammenhalten, auch wenn die Beziehung in die Brüche geht.
Von diesen vier wollte ich mehr erfahren und wurde belohnt. Es gab noch zwei weitere Geschichten; die eine war sehr abgehoben (im wahrsten Sinne des Wortes, denn es geht um Raumfahrt) und die dritte erwartet einem am Ende und erzählt von einem Bowlingabenteuer der besonderen Art.

© Sina Frambach
Meine Lieblingsgeschichte handelt von Bette, die mit ihren Kindern in ein neues Haus zieht um dort einen Neuanfang nach der Trennung von ihrem Mann zu starten. "Ein Monat in der Greene Street" erzählt, wie sich Bette darauf freut, ihr eigener Herr zu sein ohne sich von jemandem abhängig zu machen. Sie will sich zwar mit keinem anfreunden, aber um höflich zu sein, gibt sie sich doch mit ihren Nachbarn ab. Und doch ist sie genervt, als ihr direkter Nachbar Paul sie einlädt, mit ihm zusammen sein Teleskop zu benutzen. Sie lehnt ab, findet jedoch kurz darauf seinen Schlüssel auf dem Rasen. Als sie recherchiert, was der Anhänger am Schlüssel zu bedeuten hat, wird sie sehr nachdenklich.

Man merkt auch dem Autoren die Liebe zu den Schreibmaschinen an. Jede noch so kleine Erwähnung ist liebevoll und detailreich. Vor allem bei "Das sind die Betrachtungen meines Herzens" kommt dies sehr gut rüber. Denn hier geht Tom Hanks ins Detail und erklärt auch sehr bildlich. Und so entstand eine Liebeserklärung an die Schreibmaschine.

Die Kurzgeschichtensammlung hat mir sehr gut gefallen. Ich hatte jede Menge Spaß, war traurig, freudig, irritiert und berührt. Und hoffe, dass vielleicht noch weitere Geschichten von Tom Hanks erscheinen. 

Fazit:
Ich bin dann mal los, eine Schreibmaschine kaufen... Ich vergebe 10 von 10 Punkten.

Verlag: Piper
erschienen: 2018
Printseiten: 352
Format: Hardcover
ISBN: 978-3-492057172

Montag, 19. Februar 2018

GEWINNSPIEL // Die 13 Gezeichneten von Judith & Christian Vogt // Valentinstags-Special







VALENTINSTAGS Gewinnspiel 



Judith und Christian Vogts neuer Roman erscheint am 23.02.2018 bei Bastei Lübbe. Aufgrund dessen gibt es besonders unter"zeichnete" Exemplare des Buches zu gewinnen. 




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Quelle: Bastei Lübbe

"Die 13 Gezeichneten" von Judith und Christian Vogt
natürlich signiert und mit jeweils
einem Goldenen Zeichen und einem Rausch-Zeichen 

Damit Ihr wisst, um was es geht, kommt hier der Klappentext zu dem Buch:
Sygna, die Stadt des Handwerks. Die Stadt der magischen Zeichen. Seit die Armee von Kaiser Yulian die Stadt erobert hat, ist den Einheimischen die Ausübung ihrer jahrhundertealten Magie jedoch verboten. Eine Widerstandsgruppe will dies nicht hinnehmen.
Auch Dawyd, Mitglied der Fechtgilde, wird für die Ziele der Rebellen eingespannt. Denn die kaiserliche Geheimpolizei strebt danach, die mächtigen Wort-Zeichen unter ihre Kontrolle zu bringen. Mit ihnen wären die Besatzer in der Lage, Gefühle und Gedanken zu manipulieren, und das muss um jeden Preis verhindert werden …


Wie könnt Ihr gewinnen? Ganz einfach. Beantwortet folgende Frage per Mail an buecherkleeblatt(at)gmx.de:


Welche besondere Fähigkeit hättet Ihr gerne?

Wir sind gespannt auf Eure Antworten. Schreibt am besten schon Eure Adresse dazu, damit im Falle eines Gewinnes das Buch schnellstens auf Reisen gehen kann.
Das Gewinnspiel läuft vom

14.02.2018, 0.00 Uhr bis 23.02.2018, 23.59 Uhr. 

Aus allen bei uns eingegangen Mails losen wir dann zwei Gewinner aus. Diese werden von uns benachrichtigt.

Wir wünschen Euch viel Glück bei dem Gewinnspiel. 

Wer Lust hat, kann auch gerne bei dem Online-Test zu dem Buch mitmachen.
Unter https://die13gezeichneten.herokuapp.com könnt ihr herausfinden, welches Dein Zeichen ist. 

Mein (Sina) Zeichen passt wie die Faust aufs Auge (einfach auf das Bild klicken, dann wird es größer): 



Euer Kleeblatt

Teilnahmeregeln:
Mitmachen dürfen nur Personen über 18 Jahren. Minderjährige nur mit Erlaubnis ihrer Eltern. Versand erfolgt nur innerhalb Deutschlands (außer die zusätzlichen Versandkosten werden übernommen). Bei Gewinn ist man mit Veröffentlichung des Namens hier auf dem Blog oder auf Facebook einverstanden. Eine Barauszahlung des Gewinns ist nicht möglich. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Jede Adresse/Mailadresse zählt nur einmal. Der Gewinner wird von uns per PN verständigt. Der Gewinner hat drei Tage Zeit, seine Adresse zu nennen, ansonsten wird neu ausgelost. An uns übergebene Daten werden nach dem Gewinnspiel bzw. nach Erhalt des Gewinns sofort gelöscht und selbstverständlich nicht weitergegeben.


Samstag, 17. Februar 2018

Rezension // Samanthe Beck - Love Emergency: Zufällig verliebt von SONJA


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Quelle: Lyx. digital


INHALT:
Madison ist mitten auf dem Freeway als ein Autounfall die Wehen einleitet. Der smarte Sanitäter Hunter eilt zur Hilfe. Madison und das Baby haben es ihm besonders angetan und als er erfährt, dass beide ein Heim suchen, nimmt er beide mit zu sich nach Hause. Doch wie viel ist dem Rettersyndrom und wie viel echter Anziehung geschuldet?

FAZIT:
Bereits im ersten Band "Aus Versehen verlobt" eilt Hunter im letzten Kapitel Madison zur Hilfe und ich musste natürlich sofort wissen, wie es mit ihr, dem Baby und dem frechen Hunter weitergeht. 

Das Buch zeigt ziemlich einleuchtend das Gefühlschaos einer jungen Mutter: Mutterliebe, Hormonchaos und absolute Erschöpfung begleiten Madison und das obwohl der kesse Sanitäter in seiner Uniform so gut ausschaut. Doch sie verbietet sich aufgrund ihrer schlechten Erfahrung mit Männern und dem Wunsch für ihre Tochter alles besser zu machen, anfänglich die Schwärmerei für ihren Helden, der eigentlich andere Zukunftspläne hat.

Doch der entdeckt selbst, dass unter der plumpen Umstandsmode eine zarte sexy Frau mit ein paar Schwangerschaftpfunden und Komplexen steckt. Dies fand ich in den ersten Szenen der beiden wirklich schön und realistisch. Madison Scham und Hunters Überzeugungsarbeit sind niedlich und zeigen auf, was wirklich zählt.

Als Madisons Vergangenheit ihr Glück bedroht, muss Hunter sich ordentlich sputen, seine zwei Frauen zu behalten. 

Volle Punktzahl für ein Buch mit glucksenden niedlichen Babyszenen, erotischen Babypfunden, knackigen Sanitäterpopos, einer Bedrohung und ordentlich Liebe (sprich Hunters vorher gesagtes Happy End, zum Schluss)....und eine Überleitung zu Sinclair, Savannahs Schwester aus "Aus Versehen verlobt". Das dritte Buch heißt übrigens "Und plötzlich ist es Liebe". (Demnächst dazu mehr.)


Verlag: LYX.digital
erschienen: 2017
Seiten: 217
ASIN: B01N3CW98Z



© Sonja Kochmann
© Sonja Kochmann

Rezension // Samanthe Beck - Love Emergency: Aus Versehen verlobt von SONJA


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Quelle: Lyx. digital



INHALT:
Savannah erwartet einiges vom Thanksgiving Fest: nämlich einen Verlobungsring. Doch es kommt zur Trennung und ihr zurückhaltender Nachbar Beau steht mit einem Brief für sie in der Tür, daraufhin fliegt eine Farbdose und ZACK wenig später sind die beiden verlobt...selbstverständlich nur für die Familie...zum Schein...das daraus was Erstes wird...unvorstellbar, oder doch?

FAZIT:
Dies ist der erste Teil der Love Emergency Reihe, die man zwar stets getrennt lesen kann, aber man den lustigen Effekt des ersten und letzten Kapitels verpasst. Denn das letzte Kapitel leitet hier das Buch "Zufällig verliebt" ein.

Beau hat jeglichen Beziehungen abgeschworen, seit er seine Frau und sein Baby vor 3 Jahren bei einem Unfall verloren hat. Sein Leben besteht aus Arbeit. Gefühle versucht er nicht an sich heran zu lassen. Doch seine Eltern machen sich Sorgen um ihn.

Savannah dagegen ist eine quirlige junge Frau, die sich ganz klassisch einen Ring von ihrem Freund erhofft. Leider wird daraus nichts und da es finanziell als freiberufliche Glasbläserin auch nicht gut läuft, willigt sie der inszenierten Zufalls-Schein-Verlobung ein, um ihre und Beaus Eltern nicht zu enttäuschen.

Die Dialoge und sind lustig und haben den typischen Hollywood Charme á la Meg Ryan oder Jennifer Aniston. Sicher ist klar, worauf die Geschichte hinaus läuft, aber der Weg dahin ist lustig und durch die ein oder andere erotische Szene (ich sag nur Glasbläserin !!) ist auch äußerst pikant. 

Aufgrund der verlockenden Überleitung in das nächste Buch, habe ich auch sofort mit dem nächsten Buch angefangen. Volle Punktzahl.

Verlag: Lyx.digital
erschienen: 2017
Seiten: 229
ASIN: B01N2QKNZG
© Sonja Kochmann
© Sonja Kochmann