Mittwoch, 2. Mai 2012

Interview mit Sylvie Wolff von SINA


Interview mit Sylvie Wolff („Die Stadtwölfin“)


Durch einen glücklichen Zufall durfte ich eine sehr nette Person kennenlernen. Sylvie Wolff, die in diesem Jahr ihren ersten Roman als ebook-Fassung veröffentlicht hat. „Die Stadtwölfin“ ist ein witziger und charmanter Roman, in dem es sich um Eva dreht, die durch einen harmlosen Knutschfleck plötzlich von einem Fettnäpfchen ins andere tritt. 

Ich habe das Buch von Sylvie als Rezensionsexemplar erhalten und mich natürlich gleich ans Lesen gemacht. Belohnt wurde ich mit einem spritzigen Mix aus Urban-Fantasy und Liebesgeschichte. Meine vollständige Rezension zu dem Buch findet ihr hier!

Das Lesen hat viel Spaß gemacht und mich dann natürlich auch zu einigen Fragen inspiriert. Sylvie war so lieb, sich für ein Interview zur Verfügung zu stellen. Also hat das Kleeblatt mal ein paar Fragen zusammengetragen, die Sylvie auch gleich beantwortet hat...

Kleeblatt: Woher kam die Idee für das Buch?
Sylvie: Ich hatte einen Traum
Nein,
kein Quatsch: Ich hatte einen Traum mit zwei attraktiven weiblichen Werwölfinnen in der Großstadt, von dem ich mich leider, leider nur an die letzte Szene erinnern konnte. Als Werwolf-Fan und Liebhaber von Urban-Fantasy wollte ich natürlich die Geschichte dazu finden, und so kam Eins zum Anderen.

Kleeblatt: Wie lange dauerte das Schreiben?
Sylvie: Die Erstfassung war in vier Monaten geschrieben, aber es hat fast ein Jahr an Änderungen, Korrekturen und Ausarbeitung gebraucht, ehe sie wirklich fertig war.

Kleeblatt: Ein Jahr? Wow, das ist sehr lang. Willst du zukünftig auch in verschiedenen Genres Bücher schreiben?
Sylvie: Fürs Erste werde ich wohl meinen (Wer-)Wölfen treu bleiben, wenn auch in verschiedenen Genres. Ich habe Pläne für ein Kinderbuch, ein Jugendbuch, einen Ratgeberund eine Fortsetzung der Stadtwölfin.

Kleeblatt: Eine Fortsetzung wäre super. Die lese ich bestimmt. Wolltest du schon immer Autorin werden?
Sylvie: Ich wollte schon immer schreiben und h
abe es auch getan. Der Entschluss, die Geschichten auch zu veröffentlichen, kam erst spät, unter anderem weil der Einstieg in die Verlagswelt sehr, sehr schwer ist.

Kleeblatt: Dann bin ich froh, dass Du den Einstieg geschafft hast. Wie schreibst du? Wie verläuft dein "Schreib-"Tag?
Sylvie: Da ich einen anstrengenden und kräftezehrenden Brotjob habe, komme ich nur selten zum Schreiben, meist an Wochenenden oder Feiertagen, manchmal auch im Urlaub. Meine Geschichten entstehen meist aus einer einzelnen Szene bzw. Idee, zu der ich dann die Geschichte suche. In der Anfangsphase sind es Szenen und Ideen, die ich sammle und ordne und aus denen sich dann nach und nach ein Handlungs- und Personenpfad ergibt. Alles andere macht die Geschichte, ich folge nur und strukturiere hinterher.

Kleeblatt: Das hört sich sehr interessant an. Jetzt mal zu privaten Sachen. Was liest du gerne? Wie heißt dein aktuelles Buch?
Sylvie: Ich mag Bücher über (weibliche) Werwölfe, über Menschen mit ungewöhnliche Fähigkeiten, Makeln oder Aufgaben. Und ich mag Urban Fantasy. Aktuell lese ichDie Tribute von Panem“ – seit langem ein Buch, das mich richtig zu fesseln vermag.

Kleeblatt:Die Tribute von Panemist eine faszinierende Trilogie. Ich habe sie verschlungen. Welche Hobbys betreibst du noch so?
Sylvie: Neben schreiben und lesen bin ich gern draußen; ich mag den Wald und die Berge (solange siebelebtsind) und halte mich gern dort auf.

Kleeblatt: Welche/n Autor/in würdest du gerne mal treffen? Welche Frage würdest du ihm/ihr stellen?
Sylvie: J.K.Rowling
Wer
(außer der Geschichte selbst) hat Sie zu diesen vielen zauberhaften Details und Nebenhandlungen inspiriert?

Herzlichen Dank an Dich, Sylvie. Das waren sehr interessante Antworten und man kann sich schon etwas besser vorstellen, wie denn ein Roman eigentlich zustande kommt.

Ich freue mich auf einen weiteren Roman aus Deiner Feder und wünsche Dir für die Zukunft alles Liebe.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen