Sonntag, 31. März 2013

Claudia Brendler - Paarungszeit von SONJA

Quelle: Droemer Knaur
INHALT:
Nach Eiertanz kommt Paarungszeit: Im oberbayrischen Neuenthal herrscht mal wieder Chaos und Kriegsstimmung: Therese kandidiert um das Amt der Bürgermeisterin und hat einige Gegenkandidaten, die mit Unterstützung der Strobls zu unfairen Mitteln greifen. Susn will heiraten und der Bräutigam und die Schwiegereltern sind so gar nicht Thereses Geschmack. Dennoch wird der Erzeuger von Susn eingeladen und.....

FAZIT:
Die bereits aus dem ersten Band "Eiertanz" bewährte Mischung aus schrulligen Hauptfiguren gemischt mit Dialekt aus hochdeutsch, bayrisch und sächsisch bekommt hier hammerharte Verstärkung: französische Touristen mit einem Hauch Englisch: Zum Schießen.

Trotz allem Chaos bahnen sich hier mehrere Liebesgeschichten ihren Weg mit denen man so anfänglich nicht gerechnet hat. Die erotische Literatur wird von der Autorin ordentlich aufs Korn genommen und bei Brustwarzön und Co. kann kein Auge trocken bleiben.

Für diesem Schenkelklopfer hab ich nur zwei Tage gebraucht, da ich aus dem Grinsen nicht mehr herauskam. Ich würde sogar von meiner Familie gefragt, was ich da bloß lese: 10 von 10 Punkten! Hosd mi?

Verlag: Droemer Knaur
erschienen: 2013
Seiten: 336
ISBN: 978-3426213643

Ursula Poznanski - Blinde Vögel von SONJA

Quelle: Rowohlt
INHALT:
Ein Mann und eine Frau werden tot in Salzburg aufgefunden. Sie haben scheinbar keine Beziehung zueinander. Doch Beatrice Kaspary und Florin Wenninger nehmen die Ermittlungen auf und entdecken eine Gruppe bei facebook, denen beide angehörten: Lyrik. Beatrice beginnt verdeckt zu recherchieren. Die Lyrik ist düster und alles andere als lebensfroh. Kurz darauf stirbt erneut ein Gruppenmitglied....

FAZIT:
Bis zum finalen Endspurt hatte ich für einzelne Bereiche lediglich Vermutungen. Das große Ganze hätte ich nie vermutet und ist einfach genial zusammengesetzt.

Der Leser ist genauso ratlos wie die beiden sympatischen Ermittler, die zusätzlich zu dem verzwickten Fall noch mit ihrem Privatleben klar kommen müssen. Dies setzt inhaltlich (ohne Voraussetzung zu sein) an den ersten Band "Fünf" an und endet hier leider offen, so dass ich mir doch wünsche, dass es einen weiteren Band geben wird. Schließlich möchte ich schon wissen, wie es mit diesem sympathischen Duo weitergeht. Auch die schrulligen Kollegen und der nörgelige Chef geben Anlass auf Band drei zu hoffen. (Ich bin nicht neugierig, ich will es bloß wissen.)

Der Schreibstil ist leicht und locker und hat ab und an Chat und Posting-Einschübe von facebook. Sogar das Symbol für "gefällt mir" taucht auf, so dass ich mich schon gefragt habe, ob der Verlag die Genehmigung dafür hat; schließlich ist facebook diesbezüglich ja auch sehr klagefreudig.

Obwohl das Buch 480 Seiten hat, habe ich nur zwei Tage benötigt, da ich es einfach nicht aus der Hand legen konnte. Daher vergebe ich klare 10 von 10 Punkten.

Verlag: Wunderlich
erschienen: 2013
Seiten: 480
ISBN: 978-3805250450


Gesehen auf der Leipziger Buchmesse 2013 
© Sonja Kochmann

Deborah Harkness - Wo die Nacht beginnt von SONJA

Quelle: Blanvalet

INHALT:
Da Diana mit Matthew in die Vergangenheit reisen muss, um das verlorene Manuskript zu suchen und dort ihre Hexenkräfte durch andere Hexen zu schulen, landen die beiden im elisabethanischen London. Dianas Historiker Herz schlägt bei all den Begegnungen und Konfrontationen höher, doch auch die Vergangenheit birgt Gefahren und die Bedrohung der Gegenwart ist auch hier spürbar.

FAZIT:
Schon der erste Band der sogenannten All Souls Trilogie "Die Seelen der Nacht" hatte es mir trotz einiger Längen angetan. Diese längeren Strecken, die der Einführung in die Geschichte dienten, hat dieser Band zwei nicht.
Der Leser ist sofort in der Geschichte drin, die unmittelbar an Band eins anknüpft, der einfach Voraussetzung für dieses Leseerlebnis ist.

Die Hauptfiguren in das elisabethanische London zu schicken, fand ich sehr interessant: Denn hier findet eine Konfrontation mit Elisabeth Tudor, William Shakespeare und einigen anderen wichtigen Persönlichkeiten der Geschichte und der Wissenschaft statt. Dies ist auch der Grund, warum ich dieses Buch auf keinen Fall als Jugendbuch einstufen würde, obwohl ich es in einigen Buchhandlungen bereits in dieser Sparte entdeckt habe.

Um diese Verknüpfung mit Fiktion und Geschichte interessant und unterhaltsam zu finden, muss der Leser/die Leserin einfach eine gewisse Allgemeinbildung und Abstand zum Erlernten haben.

Im Gegensatz zu Band eins mehren sich hier übrigens die erotischen Szenen, da Matt und Diana ihre Ehe im wahrsten Sinne des Wortes vollziehen. Dennoch sind diese Szenen nicht übertrieben und passen harmonisch in die Handlung. Hier wurde die derzeit hochgepushte Erotik in Büchern nicht künstlich hochgeschraubt: Danke!

Leider endet das Buch mit einem Cliffhanger und selbst im Englischen steht noch nicht fest, wann der dritte Band erscheint, da die Autorin ihn noch nicht beendet hat. Daher vergebe ich ungeduldige 10 von 10 Punkten für diese geschichtsträchtige Fantasyunterhaltung.

Verlag: Blanvalet
erschienen: 2013
Seiten: 800
ISBN: 978-3764504670


Gesehen auf der Leipziger Buchmesse 2013 
© Sonja Kochmann


Frohe Ostern wünscht das Kleeblatt

Wir wünschen Euch ein schönes Osterfest

mit vielen bunten Eiern

und vielleicht auch dem ein oder anderen

rechteckigen kleinen Geschenk im Osternest.


© sina frambach

Verfilmung: Abraham Lincoln - Vampirjäger von SONJA

Quelle: Heyne

Quelle: Heyne


Nachdem ich ja das Buch zwar interessant befunden, aber nur mit 6  von 10 Punkten bewertet habe, war ich doch neugierig auf den Film. Die Filmvorschau und auch die Promotion durch den Verlag war interessant gemacht, so dass ich mir vornahm, ins Kino zu gehen. Daraus ist leider zeitlich nichts geworden, so dass es vor Kurzem dann zum Kauf der DVD gekommen ist.

Was ist mir aufgefallen? Nun ja, der Film hat so viele inhaltliche Kürzungen in der Reihenfolge der Geschehnisse und der vorkommenden Personen bekommen, dass er eigentlich nicht mehr viel mit dem Buch zu tun hat. 

Dies fand ich erstaunlicherweise nicht schlimm, da dadurch der Film zum reinen Actionfilm mit FSK 16 Freigabe wurde. Anderenfalls wäre er wohl ziemlich lang mit vielen Dialogen geworden. Auch hätte man die im Buch dargestellten Quellen wohl schwer umsetzen können.

Ich habe mich gut unterhalten und vergebe 8 von 10 Punkten. Meinem Mann waren die Actionszenen zu zahm, aber der Film war ja auch ab 16 :)

Mittwoch, 27. März 2013

Lena Klassen - Wild (Sina)

Quelle: Drachenmond Verlag

Für mich war dies das erste Buch aus dem Drachenmond Verlag und schon bin ich dem kleinen Verlag total verfallen. Denn schon allein mit den wunderschönen Covern sind echte Hingucker entstanden, so auch mit dem mir jetzt vorliegenden Roman „Wild“.

Und der Titel passt, wie die Faust aufs Auge. Es geht um Gefühle, wilde Gefühle. Was für uns alltäglich ist, ist für die Hauptcharaktere alles andere als normal. Denn einmal wöchentlich bekommen sie ihre Glücksinjektion. Doch irgendwie wirkt diese gerade bei Peas nicht. Sie fühlt sich nicht glücklich und weiß, dass mit ihr etwas nicht stimmen kann. Als eine Glücksinjektion versagt, weiß Pi, dass es eigentlich nur einen Ausweg gibt. Sie muss in die Wildnis, die ihre Heimat umgibt. Doch dort herrschen angeblich Krankheit und Not...

Der Klappentext ist sehr ansprechend, gerade auch, weil ich zur Zeit den Dystopien total verfallen bin. Und schon von Anfang an ist man in der Geschichte gefangen und kann sie – wie fast immer – gar nicht vorstellen, dass es mal eine solche Zukunft geben könnte.

Der Schreibstil der Autorin ist sehr fesselnd und ich konnte kaum von dem Buch loslassen, aber leider gab es auch noch einen Job und Hausarbeit, die erledigt werden wollten.

Diese zukünftige Welt, die die Autorin geschaffen hat, war für mich sehr düster, trotz des vielen Glücks, das vorrangig herrscht. Man fühlt die unterschwellige Gefahr, die überall lauert, sollte jemand aus dem sog. Glücksstrom herausfallen.

Zeitweise störte mich jedoch, dass sich Peas, trotz ihres Klarblicks nach Versagen der Glücksdroge, nur wenig Gedanken darüber machte, warum eigentlich die Menschen in Neustadt eine Droge verpasst bekommen, um glücklich zu sein. Sie macht sich mehr Gedanken um sich selbst und um den Jungen, in den sie verliebt ist, als sich zu fragen, was hinter all dem steckt.

Insoweit sind einige Fragen offen geblieben und leider konnte ich nirgends nachlesen, ob es vielleicht eine Fortsetzung zu dem Buch gibt.

Trotz allem war es ein Lesevergnügen, dass ich absolut empfehlen kann.

Fazit:
Kleiner Punkteabzug wegen offener Fragen, trotzdem Spannung pur.

Ich vergebe 8 von 10 Punkten.

Verlag: Drachenmond Verlag
erschienen: 2013
Printseiten: 381
ISBN: 978-3--931989-79-8

s. a. Bibliografie Lena Klassen

Montag, 25. März 2013

Alex Flinn: Beastly von CORINNA




INHALT:
Kyle Kingsbury sieht gut aus, ist bei seinen Mitschülern und den Mädchen der Schule beliebt und er findet sich und sein Leben perfekt.
Allerdings sieht das nicht jeder so, denn Kyle ist auch oberflächlich, egoistisch, sehr verletzend und gemein anderen Leuten gegenüber, die (vermeintlich) nicht mit ihm mithalten können.

Und sein Leben wäre sicherlich auch lange so weitergegangen, wäre nicht die Hexe Kendra auf ihn aufmerksam geworden. Diese schaute sich seine Spielchen eine Zeit lang an und beschloss Kyle zu bestrafen.
Von jetzt auf gleich hatte sie den Teenager mit einem Fluch belegt und ihn in ein haariges Biest verwandelt.
Kyle hat nun exakt zwei Jahre Zeit jemanden zu finden, der ihn aufrichtig liebt, ansonsten bleibt er was er gerade ist... ein Biest...




Eine bekannte Geschichte? „Die Schöne und das Biest“ kennen viele Menschen aus Büchern, dem berühmten Disney-Film oder dem Musical. Alex Flinn hat das Märchen nun ins heutige New York gebracht und mit Kyle einen durchaus arroganten und selbstverliebten Charakter geschaffen.

Für mich übte „Die Schöne und das Biest“ schon immer eine Faszination aus. Ich mag das Märchen und auch die diversen Verfilmungen. Aus diesem Grund habe ich mir „Beastly“ auch sofort gekauft, als ich es im Buchhandel entdeckt habe. Warum es nun ein paar Jahre auf seinen Einsatz warten musste, ist mir nach dem Lesen schleierhaft, denn es hat mir unglaublich schöne Lesestunden bereitet.

Aber von Anfang an. Das Besondere ist hier vielleicht auch, dass die Autorin „Beastly“ aus der Sicht von Kyle beschreibt. Mir selber geht es so, dass ich ausschließlich Versionen kenne, die von dem Mädchen handeln, dass auf das Biest trifft. Hier ist es aber Kyles Weg, den wir mit ihm gehen. Und ich muss sagen, auf den ersten Seiten konnte ich ihn überhaupt nicht leiden. Zusätzlich fand ich eben diese ersten Seiten, wahrscheinlich aus dem genannten Grund, auch etwas holprig.
ABER die Geschichte nimmt immer mehr Fahrt auf. Kyle macht eine innerliche Wandlung durch, die Alex Flinn nicht kitschig oder albern beschreibt, sondern so sehr spannend zu verfolgen ist.

Insgesamt würde ich behaupten, dass dieses Buch sicherlich für Teenager geschrieben wurde (die Protagonisten sind 16 Jahre alt), aber es hat für mich nichts mit Zielgruppe, etc. zu tun. Alles hier wird so sanft beschrieben... die Handlungen verlaufen nicht zu schnell, sondern genau richtig und zu keinem Moment kitschig oder schmalzig, was man manch anderem Buch vielleicht vorwerfen kann. Für mich ein typischer All-Age-Roman.

Und diese Geschichte hat mir persönlich einfach wunderbare Lesestunden bereitet. Ich litt mit Kyle, schmunzelte mit/über ihm/ihn und zitterte ob er es rechtzeitig schaffen kann, seine Liebe zu finden.

Mein Fazit:
Ein klassisches Märchen, dass in das heutige New York gebracht wurde. Mir selber hat der Erzählstil von Alex Flinn sehr gut gefallen und ich habe beschlossen auch weitere Bücher von ihr zu probieren (Bibliografie). Wer gemütliche Lesestunden sucht, wird mit „Beastly“ nichts falsch machen.

10 von 10 Punkten!

Verlag: Baumhaus Verlag
Erschienen: 2012
Seiten: 333
ISBN:  978-3-8432-0069-1 (TB)


Übrigens ist das Buch auch verfilmt worden. Ich selber werde mir den Film demnächst einmal ansehen (Trailer).

 



 

Corinna liest...




Und wieder ein Buch, welches mich schon lange reizt, an das ich mich aber nie so wirklich getraut habe.
Warum? Ich kann mir nicht vorstellen wie die Geschichte ablaufen wird. Ganz seltsam... Aber ich muss auch zugeben, dass ich es nun unbedingt lesen möchte, seit ich die ersten Filmbilder von

Schiffbruch mit Tiger - Yann Martel

gesehen habe. Und los geht es nun... ich bin gespannt...

Interview mit Sebastian Fitzek (by Sina)

Wer kennt ihn nicht? Den Meister der Thriller, den Schöpfer undurchsichtiger Geschichten. Mit "Das Kind" oder "Der Seelenbrecher" und nicht zuletzt mit seinen neuesten Werken "Abgeschnitten" (zusammen mit dem bekannten Rechtsmedizinier Michael Tsokos) und "Der Nachtwandler" hat er sich unzählige Fans herangezogen und wird diese so schnell nicht mehr los.

Man kennt ihn aus dem Fernsehen, aus dem Internet und ich durfte ich auch schon live erleben: Sebastian Fitzek hat geschafft, was sich viele erträumen. 

Quelle: Sebastian Fitzek/Presse
Und so wurde es Zeit, auch ihm ein paar Fragen zu stellen.

Kleeblatt: 9 Bücher, etliche Kurzgeschichten. Die Fantasie ist das Wichtigste beim Schreiben. Woher nehmen Sie Ihre Ideen?
Sebastian Fitzek: Meistens aus dem Alltag. In meinen Danksagungen beschreibe ich immer die konkreten Situationen, die mich inspiriert haben.

Kleeblatt: Diese "Alltagsideen" führten zu einem Bestseller nach dem anderen. Haben Sie mit Ihrem Erfolg gerechnet?
Sebastian Fitzek: Nein, ganz im Gegenteil. "Die Therapie" startete mit einer Auflage von 4000 Stück. In Deutschland gibt es etwa 5500 Buchhandlungen. Eigentlich war es ausgeschlossen, dass sich mein Debüt zum Bestseller entwickelte, da es ja gar nicht überall erhältlich war. Den Erfolg habe ich zahlreichen Zufällen und glücklichen Fügungen zu verdanken. Vor allen Dingen den Lesern natürlich, die mich weiterempfohlen haben.


Quelle: Sebastian Fitzek/Presse
Kleeblatt: Viele Autoren haben ein persönliches Vorbild, das ihnen Mut gemacht hat, selbst zu schreiben. Gibt es solch ein Idol?
Sebastian Fitzek: Tausende. Eines ist selbstverständlich der Altmeister Stephen King, den ich seit meiner Jugend verehre.

Kleeblatt: Stephen King's Romane sind auch schon reihenweise verfilmt worden. Auch die Verfilmung Ihres Romans "Das Kind" war sehr erfolgreich. Gibt es weitere Pläne für einen neuen Film?
Sebastian Fitzek: Derzeit sind verschiedene Produktionsfirmen mit der Umsetzung meiner Stoffe beschäftigt. Aber solange die Finanzierung nicht steht, will ich noch nicht von ungelegten Eiern reden. Ich bin mir jedoch sehr sicher, dass man demnächst wieder etwas zu sehen bekommt.

Kleeblatt: So etwas hört man natürlich gerne. Weiter hört man sich natürlich auch gerne an, wie es denn mit weiteren Buchprojekten voran geht. Gibt es denn ein solches und wenn ja, was kann man darüber schon erzählen?
Sebastian Fitzek: Nur, dass es wesentlich umfangreicher werden wird als alles, was ich bislang geschrieben habe. Und dass es erstmals nicht nur in Deutschland, sondern auf der ganzen Welt spielen wird.

Kleeblatt: International also. Das klingt sehr interessant. Zusammen mit Michael Tsokos haben Sie "Abgeschnitten" geschrieben. Könnten Sie sich eine weitere Zusammenarbeit vorstellen?
Sebastian Fitzek: Natürlich, denn wir sind über die Zusammenarbeit ja auch Freunde geworden. Aber noch fehlt uns eine Idee, die wir ebenso faszinierend finden, wie seinerzeit die Grundidee zu "Abgeschnitten".

Kleeblatt: Ihre Frau ist Ihnen bestimmt eine große Unterstützung. Was sagt aber der Rest Ihrer Familie und Freunde über die doch recht "kranken" Geschichten?
Sebastian Fitzek: Die lesen alle auch so gerne Thriller, nicht nur meine. Wundern tun die sich höchstens über sich selbst, weshalb die so "krankes Zeugs" gut finden.

Kleeblatt:  Mal eine Frage zum privaten Sebastian Fitzek. Was tun Sie zur Entspannung vom Alltag?
Sebastian Fitzek: Ich treffe mich gerne mit Freunden, spiele Tennis, Schlagzeug oder liege faul auf dem Sofa mit einem Buch in der Hand.


Quelle: Sebastian Fitzek/Presse
Kleeblatt: Gibt es ein Lieblingsessen oder gar ein Rezept, dass Sie empfehlen könnten?
Sebastian Fitzek: Ich kann leider überhaupt nicht kochen, sehr zum Leidwesen meiner Frau, der ich höchstens eine Leberwurststulle schmieren könnte. Das mach ich aber gut!

Kleeblatt: Urlaubsplanung: Wo würde es hingehen?
Sebastian Fitzek: Am liebsten an den Strand.

Kleeblatt: Gibt es eigentlich einen persönlichen Liebling aus den eigenen Romanen?
Sebastian Fitzek: Das ist wie die Frage nach dem Kind, das man von seinen eigenen am liebsten hat. Es ist tagesformabhängig. Wenn ein neues Buch erscheint, dann ist es das aktuellste. Wenn "Der Seelenbrecher" als Theaterstück aufgeführt wird, dann ist es das. Oder wenn in Frankreich "Die Therapie" in die Bestsellerliste einsteigt, dann liebt man dieses Buch auf einmal am meisten. Letztlich ist es aber immer das Buch an dem man gerade schreibt. Würde ich nicht die Hoffnung haben, es würde mein Lieblingsbuch werden, müsste ich sofort wieder aufhören. 

Kleeblatt: Zum Abschluss kommt meine Lieblingsfrage: Wie lautet Ihr Lieblingszitat?
Sebastian Fitzek: Ich habe keine Angst vor dem Tod. Ich will nur nicht dabei sein, wenn es passiert. (Woody Allan)

Herzlichen Dank für das Interview, Herr Fitzek. Jetzt heißt es warten auf das nächste Projekt.

Hier gehts zur Homepage von Sebastian Fitzek.

Interview auf der Leiziger Buchmesse

Bibliografie

Sonntag, 24. März 2013

Claudia Brendler - Eiertanz von SONJA

Quelle: Droemer Knaur

INHALT:
Die Kölnerin Georgina bekommt von ihrer Chefin den Auftrag im oberbayrischen Neuenthal ein Testament im Haus der verstorbenen Tante zu suchen. Doch hier dreht sich die Welt langsamer und die "Einheimischen" sind so gar nicht auf einer Wellenlänge mit Gina. Bis auf einer....

FAZIT:
Die Konstellation Großstadtpflanze muss wegen Erbe in die Pampa und trifft auf örtlichen Widerstand ist nicht neu. Aber dies ist bei Liebesromanen häufig ein Problem. Schließlich kann man das Rad nicht neu erfinden.

Das Problem ist in dieser Variante keins: denn der Roman ist aufgrund charmanter Figuren: fluchender Papagei, sächsische Touristen, schicker Tauchlehrer, pfundige Bierkönigin, kuhkuschelnde Wirtin, veganer Koch und und und einfach zum Schmunzeln. Die Liebesgeschichte ist bei dem ganzen Kuddelmuddel fast nebensächlich und ich musste doch einige Male ordentlich Grinsen.

Die eingeflochtenen Dialekte auf bayrisch und sächsisch stören nicht (Anfänglich war ich skeptisch, aber Dank Glossar und inhaltliche Zusammenhänge gut verständlich.)

Interessant fand ich Kuhkuscheln und dass sich Gina als Ansprechpartnerin für ihre Sorgen und Nöte an die Kuh Regula wendet. Immer wenn sie nach Gelassenheit sucht, versucht sie ihre innere Kuh zu finden. Köstlich wenn man hierbei an die innere Göttin von Shades of Grey denken muss. Gott sein dank ist dies nur eine Randnote und die innere Kuh tritt nur 1 - 2 Mal auf ;-) Auch die andere tierische Hauptperson, der Papagei Picco, ist mir mit seinem Gefluche ordentlich ans Herz gewachsen.

Als ich auf der Buchmesse Band 2 "Paarungszeit" entdeckt habe, habe ich mich ordentlich gefreut, denn es ist eine Fortsetzung mit den schrulligen Neuenthalern und steht bereits auf meiner Wunschliste. Ich vergebe 10 von 10 Punkten!

Verlag: Droemer Knaur
erschienen: 2012
Seiten: 336
ISBN: 978-3426652824

Jamie Purviance - Weber's Grill-Bibel (Sina)

Quelle: GU Verlag
Grillen ist eine Leidenschaft, die Millionen von Menschen vereint. Da wird gefachsimpelt, was das Zeug hält. Welcher Grill ist der Richtige? Holzkohle, Gas oder Elektro? Was wird wie gegrillt? Welche Zutaten werden verwendet?

Es gibt Fragen über Fragen und jeder hat seine Vorlieben. Wenn man jedoch offen für Neues ist, greift man am Besten zur Bibel – der Grill-Bibel. Denn hier wird einem einfach alles vorgestellt, was man wissen muss.

Von der Art des Grills, über die Art des Grillens bis hin zu den Rezepten, Grillhilfen, Zubehör und Grillpraxis. In diesem Buch ist alles vorhanden. Keine Fragen bleiben offen und man wird in Geschmackswelten eingeführt, die man sich vorher nicht vorstellen konnte.

Das Buch zeigt zu Anfang auf, welche verschiedenen Grillmethoden es eigentlich gibt, welche Vor- und Nachteile vorhanden sind, ob man lieber direkt oder indirekt grill.

Dann folgen die Rezepte, welche genau beschrieben und auch bebildert sind. Hier geht es von Lamm über Rind bis hin zu Fisch, Obst und Gemüse.
Bei den Rezepten läuft einem das Wasser im Mund zusammen. Es gibt Rezepte wie Lammkoteletts in usbekischer Sauce, „Pulled-Pork-Sandwiches oder persische Hähnchenspieße, gegrillter Kürbis und Süßkartoffeln. Es ist für jeden Geschmack was dabei.

Wir haben schon einiges ausprobiert und empfehlen können wir besonders das Bierdosenhähnchen sowie die Putenbrust mit Kräuterfüllung im Speckmantel.

Am Ende des Buches wird die Praxis des Grillens erklärt, wie man bestimmte Würzmischungen herstellt oder Saucen und Marinaden, aber auch die Wartung des Grills oder die Sicherheit.

Fazit:
Ein rundum informatives Wissen über das Grillen und unverzichtbar.

Köstliche 10 von 10 Punkten.

Verlag: GU
erschienen: 2010
Printseiten: 320
ISBN: 9783833818639


Hubert Wolf - Die Nonnen von Sant'Ambrogio (Sina)

Quelle: C.H. Beck
Durch Blogg Dein Buch bin ich auf dieses Buch aus dem Verlag C.H. Beck aufmerksam geworden. Und die Inhaltsangabe hat mich dann doch gereizt. Welche Machenschaften gingen vor direkt vor der Nase des Vatikans und somit des Papstes? Waren die Nonnen mit dem Teufel im Bunde? Welche Drahtzieher standen dahinter? Und vor allem: Warum hat dies keiner richtig wahrhaben wollen? All diese Informationen findet man in „Die Nonnen von Sant'Ambrogio“.

Gleich zu Anfang wird einem Katharina von Hohenzollern vorgestellt, die nach schwerer Krankheit endlich in dem Kloster Sant'Ambrogio versucht, ihren Frieden zu finden und den Rest ihres Lebens dort verbringen möchte. Doch schon nach kurzer Zeit macht sie Entdeckungen, die sie daran zweifeln lassen, ob im Kloster alles mit rechten Dingen vorgeht. Als sie dann noch vermutet, dass ihr durch Giftanschläge nach dem Leben getrachtet wird, wendet sie sich an ihren Cousin und bittet um Hilfe. Ihr Cousin kann sie aus dem Kloster herausholen und gleich danach beschuldigt Katharina das Kloster und vor allem die Klostervorsteherin, Maria Luisa, ihr nach dem Leben getrachtet zu haben und sogar mit dem Teufel im Bunde zu sein.

Der Autor nimmt sich diesem „Fall“ an und stellt minutiös dar, was 1859 passiert sein könnte. Er sichtet Akten, Papiere, Bücher und rekonstruiert den Alltag, das Leben und die Verschwörungen.

Zeitweise war mir der Ton etwas zu trocken und so habe ich für diesen 544 Seiten langen Bericht auch etwas länger gebraucht als gedacht. Trotzdem hat mich zwischendrin immer wieder die „Spannung“ gepackt und ich wollte die Hintergrundfakten in mich aufnehmen.

Anstrengend war die sehr kleine Schrift, musste ich das Buch doch öfters zur Seite legen, um mich von dieser Anstrengung zu erholen.

Es war sehr interessant zu erfahren, was den genau in diesem Kloster so vor sich gegangen ist. Die Tatsache, dass dieses Kloster auch noch gegenüber des Vatikans steht und sich somit diese Teufeleien direkt vor dem Auge des Papstes zugetragen haben, lässt mich doch wieder daran zweifeln, ob in der katholischen Kirchen alles mit rechten Dingen vor sich geht.

Die letzten knapp 100 Seiten widmet der Autor einer Danksagung und den Quellenangaben, die recht umfangreich sind. Respekt vor dem Autor, dass er dies alles gesichtet hat.

Fazit:
Interessant, was hinter den verborgenen Türen der Kirche so vor sich ging oder gar noch geht!

Ich vergebe 10 von 10 Punkten.

Verlag: C.H. Beck
erschienen: 2013
Printseiten: 544
ISBN: 978-3-406-64522-8

s. a. Bibliografie Wolf Huber

Freitag, 22. März 2013

Auf der Leipziger Buchmesse 2013 von CORINNA

Auch ich war, wie Sina und Sonja, 2013 auf der Buchmesse in Leipzig.

Zusammen mit meinem Mann habe ich die Messe zum 3. Mal besucht und wir freuen uns immer total auf unseren Tag in Leipzig und Halle (dort schlafen wir).

Leider stand bis kurz vor der Abfahrt unser genauer Termin noch nicht sicher fest. Dies lag zum Teil an dem Arbeitsplatzwechsel meines Mannes, aber auch an unserem kranken Kater. Schnell hatten wir zum Glück das OK der Firma und eine Betreuung für Kater Ken war auch gefunden (danke Mama!).

Da wir immer am Freitag zur Buchmesse fahren, fing unser Tag um 5 Uhr an. Nach dem Aufstehen, dem Versorgen des Katers und dem Packen des Autos durften wir endlich, endlich starten.

Leipzig wir kommen!

Mit lauter Musik, tollen Gesprächen und vieler guter Laune umfuhren wir eine Vollsperrung auf der Autobahn und waren dann nach 4 Stunden pünktlich um 10 Uhr auf dem Presseparkplatz des Messegeländes.

Was haben wir gesehen?
Bücher, Bücher, Bücher :)
Reicht Euch das? Ich glaube nicht, oder?

In diesem Jahr sind wir ganz ohne Plan durch die Hallen gestöbert. Wir wollten uns mal nicht von Lesungsterminen, Autogrammstunden, etc. stressen lassen und haben uns jede Halle einmal ganz in Ruhe angesehen.
Deswegen kann ich auch nicht so viel von besonderen Ereignissen berichten. Mich haben wie immer die Neuerscheinungen fasziniert. Und so haben wir gestöbert, uns mit den netten Verlagsmitarbeitern unterhalten und auch neue Verlage entdeckt. Was durchaus interessant war, denn so manche Buchentdeckung ist nun auch auf meiner Wunschliste gelandet.

So werde ich bestimmt demnächst mal ein Buch aus dem Argument Verlag probieren. Eine Buchtasche hat es schon mit nach Hause geschafft.

Zusätzlich begeistern mich auch immer die Dinge rund um das Thema Buch herum. Ob es nun Kunst mit Büchern ist, oder auch die verschiedenen Verkleidungen der Cosplayer. Ich denke auch Lesemuffel werden etwas finden, dass sie hier interessieren könnte.

Neben diversen Postkarten, einem Kinderbuch und zwei Mandala-Malbüchern für die Kinder (konnte ich nicht fotografieren, bringt der Osterhase) hatten wir am Ende diese Ausbeute zu vermelden:


Die Bücher meines Mannes:
 Quelle: © Corinna Pehla

Meine Bücher:
Quelle: © Corinna Pehla

Lesezeichen, Lesezeichen, Lesezeichen (vielen Dank an die Verlage):
Quelle: © Corinna Pehla

Leseproben:
Quelle: © Corinna Pehla

Quelle: © Corinna Pehla 

Programme:
 Quelle: © Corinna Pehla

Quelle: © Corinna Pehla

Und da alles mal zu Ende ist, ging es nach der Messe zuerst noch zum Lagerausverkauf von momox und am Abend thailändisch essen.

Am Samstag sind wir noch in der Innenstadt von Halle (uns gefällt die Stadt wirklich sehr) gewesen, haben ein wenig geshoppt und glücklich ging es dann im Anschluss wieder nach Hause.

Nun heißt es
Leipzig 2014, wir kommen :)

Meg Cabot: Jenseits von CORINNA

Quelle: blanvalet



INHALT:
Pierce ist fünfzehn Jahre alt, als sie stirbt.
Bei dem Versuch einem Vogel zu helfen, stürzt sie in den winterkalten Pool und ertrinkt. Doch was sie dann erlebt ist für sie sehr verstörend. Ihre Seele verlässt ihren Körper und sie befindet sich in der Unterwelt. Dort trifft sie auf John Hayden und kann durch einen Trick der Ewigkeit entkommen.
Zurück im Leben erinnert sie nur eine Kette an den Vorfall.
Doch eben diese Kette gehörte John und Pierce ist noch nicht sicher, ob er zu den Guten oder den Bösen gehört...



Ich liebe die Bücher von Meg Cabot. Sie sind zumeist lustig, sehr unterhaltend und frech geschrieben.

Mit „Jenseits“ hat Meg Cabot den Beginn einer neuen Trilogie gestartet.
Wir lernen gleich zu Anfang Pierce kennen und kommen nach und nach hinter das Geheimnis des Mädchens.

Was mir gefallen hat war bei „Jenseits“ ganz eindeutig, dass es immer wieder kleine Anmerkungen auf ältere Vorkommnisse gab. Als Leserin wusste ich so, dass in Pierce Vergangenheit bestimmte Dinge passiert sind, aber ich durfte immer nur nach und nach Kleinigkeiten dazu erfahren. Das schürte natürlich meine Neugierde, schließlich wollte ich doch wissen, was z.B. an ihrer alten Schule vorgefallen war.

Aber auch ihre „Beziehung“ zu John brachte immer wieder Rätsel in die Geschichte und hier muss ich sagen, dass ich am Ende doch ein wenig enttäuscht war. Meg Cabot macht mir gerade in Szenen zwischen den Paaren immer wieder Freunde, aber hier fehlten mir die Gefühle. Erst zog sich vieles ein wenig hin und dann kam alles doch viel zu schnell. Das Knistern zwischen den Personen war dafür dann nicht ausreichend.

Da es sich, wie schon geschrieben, um den ersten Teil einer Trilogie handelt, könnte ich mir denken, dass es sich hier mehr um das Kennenlernen der Charaktere handelt und alles auf ein großes Ganzes hinausläuft.
Mir selber passierte hier noch zu wenig und Band 2 ist sicherlich ausbaufähig.

Mein Fazit:
Eine Trilogie mit Ausbaupotenzial. Ich selber bin mir noch nicht sicher ob ich weiterlesen möchte.

6 von 10 Punkten!

Verlag: blanvalet
Erschienen: 2013
Seiten: 320
ISBN:  978-3-442-37967-5
 

Corinna liest...




Dieses Buch ist schon eine Weile auf meinem SUB. Ich musste es unbedingt haben und wie es dann so ist, ich kam einfach nicht dazu.

Nun mache ich auf der Seite Buchgesichter.de bei einer Jahreschallenge mit und im März geht es u.a. um SUB-Leichen. Perfekt um endlich mit

Beastly - Alex Flinn

zu beginnen. 
 

Donnerstag, 21. März 2013

Special: Michelle Raven: Dyson-Einführung

© Michelle Raven

Michaela Rabe (alias Michelle Raven) ist inzwischen aus der Buchhandlung nicht mehr wegzudenken. Eine Vielzahl an Romen und auch Reihen stapeln sich im Sortiment. Im März 2013 erscheint die Dyson-Dilogie und kleeblatts-bücherblog hat bei der Autorin nachgefragt, was es mit den Dysons auf sich hat:


Was passiert ...

... wenn eine Paläontologin bei einer Ausgrabung viel mehr ausgräbt, als ihr eigentlich lieb ist und sich der vermeintlich Tote dann auch noch als quicklebendig herausstellt?

In dieser unangenehmen Situation befindet sich Samantha ‘Sam’ Dyson in ‚Eine unheilvolle Begegnung’, als sie auf dem Colorado Plateau im Südwesten der USA nach Fossilien gräbt. Die Antwort: Ganz klar, sie buddelt ihn trotzdem aus. Natürlich ahnt sie nichts davon, dass sie damit nicht nur sich selbst, sondern auch die Menschen in ihrer Umgebung in Gefahr bringt, aber das hätte sie sowieso nicht aufgehalten.

Als Handlungsort habe ich den heißen, trockenen Südwesten gewählt, und dazu eine Heldin, die in eine Situation gerät, die völlig jenseits ihrer bisherigen Erfahrungen liegt. Zuzusehen wie sie sich durchkämpft, dabei auch noch dem Helden das Leben rettet und sich schließlich in ihn verliebt, hat mir sehr viel Spaß gemacht. Je weiter die Geschichte gedieh, desto klarer war, dass diesmal nicht der Mann die Hauptperson sein würde, sondern Sam. Und natürlich die grandiose Natur des Colorado Plateaus.

Da ich seit Jahren von Fossilien und insbesondere Dinosauriern fasziniert bin, war es für mich kein weiter Sprung zu einer Paläontologin als Heldin. Ihr konnte ich mein Interesse an der Landschaft, den Fossilien und deren Entstehung mitgeben und sie ein wenig darüber berichten lassen. Sam liebt die Ruhe und den Frieden auf dem Colorado Plateau und hätte dort sicher ewig weitergegraben wenn ich ihr nicht den Helden und die Gefahr, die er mit sich bringt, geschickt hätte. Ich liebe es einfach, meine Figuren durch die Hölle zu schicken und zuzusehen, wie sie sich mühsam wieder herauswinden, um dann zu ihrem wohlverdienten Happy End zu gelangen.

Der zweite Band der Dilogie ‚Verhängnisvolle Jagd’ spielt zuerst in Südafrika, genauer gesagt im Hluhluwe-Umfolozi-Park, auch hier habe ich wieder viel Wert auf die Natur gelegt, in der sich die beiden Helden Laurel Harrison und Rey Dyson im Rahmen einer Wandersafari aufhalten. Neben der Landschaft kommen diesmal auch etliche Tiere vor – und Verbrecher, die nicht davor zurückschrecken, unliebsame Zeugen zu beseitigen. Das führt dazu, dass sich Laurel und Rey viel schneller zusammenraufen müssen, als sie es normalerweise getan hätten. Zusammen erkunden sie dann auch den Grand Canyon – nur um abermals in Gefahr zu geraten.

Beide Bände der Dyson-Dilogie sind also randvoll mit Natur, Spannung und natürlich Romantik. Viel Spaß mit den Dysons!

Vielen Dank an Michaela Rabe alias Michelle Raven! Wer mehr über die Autorin wissen will, kann in unserer Bibliografie nachschauen.


Quelle: egmont lyx
Quelle: egmont lyx

Das Copyright bei diesem Special liegt bei Michaela Rabe bzw. kleeblatts bücherblog. Eine Vervielfältigung, ein teilweiser Auszug darf nur mit ausdrücklicher Genehmigung von uns bzw. der Autorin vorgenommen werden.

Bericht zur Leipziger Buchmesse 2013 von SONJA

Eigentlich wollte ich schon vor Tagen, von diesem langersehnten Besuch in Leipzig berichten, aber wie es nun mal so ist, liege ich bei diesem Wetter (Minusgrade, Schnee) flach und leide mit Tee, Schal und Buch im Bett bzw. auf dem Sofa. So genug gejammert.

© Sonja Kochmann


Schön wars. Aber was genau?


© Sonja Kochmann


Zum einen macht es immer wieder Spass in Büchern zu wühlen und darüber zu fachsimpeln, wenn man jemanden dabei hat, der genauso buchverrückt ist, wie man selbst. 


Danke Sina! 

Zum anderen hatten wir dieses Jahr einen Presseausweis und so konnte man bei den fortschrittlich eingestellten Ständen (Es gibt leider auch einige Verlage, die auf Blogger nicht so positiv reagieren.) durchaus an Flyer und Co. herankommen, die der normale Messebesucher nicht bekommt. Dies summiert sich übrigens zu einer enormen Papierflut, die auch ordentlich schwer ist. Ich danke an dieser Stelle meinem Mann, der mir vorsorglich zu Weihnachten einen rollbaren Rucksack geschenkt hat.

Am Stand von Randomhouse hatten wir die Gelegenheit neben den Verlagsmitarbeitern Sebastian Rothfuss und Kristin Schmidt und auch den Autor Eric Berg (Walz) mit Fragen zu löchern ud bekamen einen großzügigen Stapel Rezensionsexemplare. Es ergab sich trotz Menschenmenge eine angenehme und lockere Gesprächsrunde, die man trotz anstehender Lesungen und Signierstunden gar nicht verlassen wollte. Liebe Grüße auch an all die Blogger, die sich an dieser Stelle gesammelt haben und zum Teil das erste Mal live und in Farbe gesehen haben!


© Sonja Kochmann


Das man gar nicht alles schafft, ist uns trotz Vorplanung auch in diesem Jahr wieder nach und nach klar geworden. Denn die Wege zwischen den Hallen waren zum Teil so überfüllt, dass man gar nicht rechtzeitig von A nach B kam.

Dennoch konnte ich einige Autogramme in meine Sammlung integrieren (Dan Wells, Meggie Stiefvater, Britta Strauß, Jennifer Schreiner, Eric Berg). Teilweise hatte man auch die Möglichkeit im Gemenge die Autoren einfach auch nur sichten, da auch diese sich mühsam voran geschoben haben (Markus Heitz, Gesa Schwartz).


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Schön und locker fand ich dieses Jahr die Autorengespräche (Michael Tsokos und Sebastian Fitzek, Shalom Auslander). Im nächsten Jahr werde ich dort bestimmt wieder vorbeischauen.



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Großes Lob geht auch an die vielen Cosplayer, die sich jedes Jahr soviel Mühe mit ihren Kostümen geben. Das sind echte Fans, die leider aufgrund des Wetters, dieses Jahr ihre Fotos alle in der Halle machen mussten.


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Aufgrund der Fülle an Informationen und des nervigen Gedränges wollten Sina und ich am Samstag nur mal kurz beim Lagerverkauf vom Momox vorbeischauen. Ja, es waren dann doch 2 Stunden. Ich habe zwischendurch meinem Mann ein Bild von der Halle geschickt und er sagte nur: "Die armen Bäume!" 

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Wir haben unseren Recycling-Beitrag geleistet und ordentlich Bücher gekauft. :)


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Fürs nächste Jahr bitte wieder Sonnenschein und frühlingshafte Temperaturen!