Sonntag, 30. März 2014

Jessica Sorensen: Die Sache mit Callie & Kayden von CORINNA

Quelle: Heyne

INHALT:
Ausgerechnet Callie ist es, die Kayden vor seinem schlagenden Vater rettet. Jene Callie, die eine so traurige Aura umgibt, die sich von allem und jedem abschottet und einfach nur noch fort möchte.

Kayden kommt nicht einmal dazu, sich richtig bei ihr zu bedanken, da ist sie auch schon wieder weg. Und doch... Callie bleibt in seinen Gedanken und er ist ihr sehr dankbar für ihr Handeln.



Doch manchmal gibt es Zufälle, die das Leben verändern. Denn ausgerechnet auf dem College, treffen sich die Beiden wieder. Und je mehr Zeit vergeht, je größer wird für den Quaterback Kayden das Interesse an Callie. Diese versucht ihre Gefühle unter Verschluss zu halten und sich selber zu schützen und doch bröckelt langsam die Fassade...

Aber kann Kayden auch Callie retten?







Jessica Sorensen kannte ich bereits aus den „Ella & Micha“-Büchern und ich war bei „Die Sache mit Callie & Kayden“ genau so begeistert wie bei der vorangegangenen Reihe.



Die Autorin schreibt auch in diesem Buch über junge Erwachsene, die kein einfaches Leben haben. Auf den ersten Blick wirkt alles in Ordnung und doch, wenn man hinter die Fassade blickt, erkennt man, dass nicht immer alles so ist, wie es scheint.

Dieser Aspekt machte dieses Buch sehr spannend und sehr gefühlvoll zugleich. Schließlich dürfen wir beim Lesen nicht nur den flüssigen und unterhaltenden Schreibstil genießen, nein, ganz nebenbei schafft Jessica Sorensen es, mich immer wieder an das Buch zu fesseln.

Während des Lesens waren Callie und Kayden gedanklich immer bei mir und ich musste unbedingt wissen, wie es weitergeht.



Da es sich hier um den Beginn einer Reihe handelt, möchte ich Euch die Nachfolger schon einmal nennen:



  1. Die Sache mit Callie & Kayden
  2. Die Liebe von Callie & Kayden (erscheint am 12.05.2014)
  3. Füreinander bestimmt. Violet & Luke (erscheint am 08.09.2014)





Gerade bei diesem ersten Buch ist es ja so, dass wir sowohl Callie, als auch Kayden kennenlernen, als sie in eine sehr erniedrigende Situation hineinplatzt. Wie es auf Grund dieser Handlung weitergeht, fand ich unheimlich spannend und gut gelöst.

Denn auch wenn Kayden dankbar ist, so umgibt Callie etwas, dass er überwinden muss und Jessica Sorensen, als Autorin, macht es ihm nicht zu einfach.

Fantastisch!



Gleichzeitig fand ich es gut, dass wir als Leser/ -innen nur erahnen können, was mit Callie passiert ist. Dieses Rätsel war mir immer im Hinterkopf und gleichzeitig fand ich es einfach nur spannend zu lesen, wie sich Callie immer mehr verändert und öffnet.

Denn beide Protagonisten erleben in diesem Buch eine kleine Wandlung, die mir sehr gut gefallen hat. Das heißt, man merkt wie sie wachsen, gleichzeitig aber immer noch Probleme haben, über die sie stolpern können.



Ich selber kann Euch dieses, aber auch die anderen Bücher der Autorin, nur empfehlen. Eine etwas andere Liebesgeschichte, bei der ich den zweiten Band auf keinen Fall verpassen darf.



Mein Fazit:

Ihr kennt die Bücher von Jessica Sorensen noch nicht? „Die Sache mit Callie & Kayden“ ist eine Liebesgeschichte für junge Erwachsene und jene, die sich jung fühlen. Mir hat dieses Buch unheimlich gut gefallen, weil es ein gefühlvolles Auf und Ab ist, das mich nicht mehr losgelassen hat.

Eine klare Empfehlung von mir!



10 von 10 Punkten!

Verlag: Heyne
Erschienen: 2014
Seiten: 384
ISBN:  978-3-453-41770-0


Donnerstag, 27. März 2014

Royce Buckingham - Die Karte der Welt (01) von SINA

Quelle: Randomhouse
Ein dunkler Schleier liegt über den Bergen des Königreichs Abrogan. Jeder, der ihn erforschen wollte, ist nie wieder zurückgekehrt. Nun soll das Land neu vermessen und eine Karte angefertigt werden. Durch Zufall wird der junge Wexford auf die Expedition mitgenommen, da er ein großes Zeichentalent ist. Als er seine erste Zeichnung auf der Karte anfertigt, stößt er auf ein verborgenes Talent seinerseits. Seine Zeichnungen werden Wirklichkeit und der Schleier, der sich auf den Bergen befindet, wird zurückgedrängt. Sofort macht sich die Expedition auf, die neue Welt zu erkunden. Doch was sie hinter dem Schleier erwartet, ist mehr als nur ein großes Abenteuer.

Von dem Autor hatte ich schon das Buch Dämliche Dämonen gelesen und war davon begeistert. Aufgrund dessen hatte ich auch großes Interesse an seinem neuen Buch Die Karte der Welt.
Doch muss ich letztendlich zugeben, dass es mich doch etwas enttäuscht hat.

Was vielversprechend anfing, hat sich nach etwa einem Drittel des Buches sehr in die Länge gezogen. Ich ertappte mich dabei, einzelne Passagen zu überfliegen oder gar zu überspringen. Erklärungen über Erklärungen fügten sich aneinander und die eigentliche Geschichte wurde dadurch etwas in den Hintergrund gedrängt.

Auch wenn mir einzelne Charaktere doch sehr gut gefallen haben, konnten diese das Buch auch nicht mehr richtig retten. Wexford, der mit seiner fast naiven Art und seinem Glauben an das Gute ständig versucht, das Richtige zu tun und sich so immer wieder in Gefahrensituationen bringt, aus denen er gerettet werden musste, war noch der sympathischste Charakter.

So tappen die Gefährten in eine Gefahr, können sich daraus mit einer Leichtigkeit herauswinden, nur um sich dann an der nächsten Flussbiegung einer Neuen gegenüber zu sehen. So war keine Abwechslung im Spiel und brachte deswegen auch ein bisschen Langeweile mit sich.

Die Beziehungsprobleme halfen dann auch nicht über die Längen hinweg.

Die Figuren blieben fast durchgehend blass und auch die Landschaft wurde nur ansatzweise angerissen. Am Besten konnte man sich diese noch auf der gezeichneten Karte im Buch vorstellen.
Die Geschichte an sich ist nicht tiefgründig und wirkt nicht gut durchdacht, einfach eine Aneinanderkettung einzelner Geschehnisse.

Das Buch ist in sich abgeschlossen, allerdings gibt es einen zweiten Teil mit Namen Der Wille des Königs, jedoch mit anderen Protagonisten.

Fazit:

Der Anfang klang vielversprechend, doch danach flaute die Geschichte zusehends ab. Deswegen leider nur 4 von 10 Punkten.

Verlag: Blanvalet
erschienen: 2013
Printseiten: 608
Format: Paperback
ISBN:  978-3-442-26884-9


Mittwoch, 26. März 2014

Ulrich Maske + Silke Brix - Ein Sommernachtstraum von SINA

Quelle: Jumbo Verlag
Lysander liebt Hermia, Hermia liebt Lysander, soll aber Demetrius heiraten, der von Helena geliebt wird, sich aber mehr zu Hermia hingezogen fühlt. Mit dieser verzwickten Sache beginnt die Geschichte rund um die Liebe, Verwirrspiele und einer kleinen Schar Elfen, die dem ganzen Chaos noch die Krone aufsetzen.

Durch Blogg Dein Buch bin ich auf dieses kleine Werk aufmerksam geworden. Da ich „Ein Sommernachtstraum“ von William Shakespeare leider noch nicht gelesen habe, hatte ich nun durch den Jumbo Verlag die Möglichkeit, mich näher mit der Geschichte zu befassen.

William Shakespeare hat einige großartige Stücke geschrieben. Allen voran wohl Romeo & Julia, die wohl größte und zugleich traurigste Liebesgeschichte der Welt, die auch oftmals verfilmt wurde und als Inspiration für viele andere Geschichten diente.

Ein Sommernachtstraum ist ein sehr fantasylastiges Stück aus Shakespeares Feder. Elfen, unerfüllte Liebe und geheimnisvolle Zauberkräfte, die für allerlei Verwirrung sorgen, geben eine gute Mischung ab und verliehen dem Stück das gewisse Etwas.

Der Autor Ulrich Maske hat sich nun dieses Stücks angenommen und es in einer moderneren Version neu verfasst. Dabei ist der Stil der Geschichte dann doch etwas ungewöhnlich. Der reine Erzähl-Part ist modern gehalten, während der sprachliche Teil mehr in der altertümlichen Sprache Shakespeares gelassen wurde. Diese Mischung ist sehr interessant und auch leicht zu lesen.

Die Geschichte ist mit Bildern umrahmt, die von Silke Brix gestaltet wurden. Die Illustration passt gut zu der Geschichte und gibt dem Ganzen nochmal einen kleinen Kick.

Beim Stöbern auf der Jumbo Verlags-Seite bin ich auf das Hörbuch zu dem Buch gestoßen (gelesen von Katharina Thalbach). Dies hat mich nun neugierig gemacht, kann ich mir diese Geschichte doch sehr gut vertont vorstellen, unter anderem, da diese dort mit Musik unterlegt ist.

Auf dem Cover steht „Shakespeare für Kein und Groß“ und so werde ich die Geschichte auch garantiert meinem 5jährigen Sohn einmal vorlesen, denn gerade durch die Elfen und die Zauberei wird er bestimmt auch Faszination darin finden.

Fazit:
Eine schöne Art, die Klassiker der Literatur modern zu gestalten und vielleicht so etwas näher zu bringen. Es gibt dafür 10 von 10 Punkten.

Verlag: Jumbo Verlag
erschienen: 2014
Printseiten: 40
Format: Hardcover
ISBN: 978-3-8337-3242-3

Dienstag, 25. März 2014

Bibliografie Jennifer L. Armentrout

Vita
Jennifer L. Armentrout stürmt immer wieder mit fantastischen, realistischen und romantischen Geschichten für sowohl Erwachsene wie auch Kinder die Büchercharts. Inspiration holt sie sich beim Sport und durch Zombie-Filme, zwei Hobbies, die sie neben dem Schreiben betreibt. Sie lebt zusammen mit ihrem Mann und zwei Hunden in West Virginia.

Werke

Reihen
Obsidian
01 Obsidian: Schattendunkel
02 Onyx: Schattenschimmer
03 Opal: Schattenglanz
04 Origin: Schattenfunke
05 Opposition: Schattenblitz

Oblivion: Lichtflüstern (Winter 2016)

ebook Novelle Daemon + Katy: Die erste Begegnung
ebook Novelle Daemon + Katy: Wahnsinnig und verrückt

Spin-Off: Shadows (noch nicht auf deutsch erschienen)

Carlsen
Carlsen
Dämonentochter
01 Verbotener Kuss
02 Verlockende Angst
03 Verführerische Nähe

Quelle: Randomhouse
Quelle: Randomhouse
Quelle: Randomhouse
Dark Elements
01 Steinerne Schwingen
02 Eiskalte Sehnsucht
03 Sehnsuchtsvolle Berührung (August 2016)


Harper Collins
Harper Collins
Harper Collins
Covenant (noch nicht auf deutsch erschienen)
01 Half-Blood
02 Pure
03 Deity
04 Apollyon
05 Sentinel

Spin-Off: Elixier
Prequel zu Covenant: Daimon

My Merlin Series
01 My Boyfriend Merlin

Einzelromane

Cursed
Dreh Dich nicht um

Quelle: Randomhouse

Amy Brill: Die Frau, die Sterne fing von CORINNA

Quelle: Rowohlt

INHALT:
Hannah ist mit den Sternen fest verbunden.
Seit frühester Kindheit ist die Quäkerin, auf der kleinen Insel Nantucket, jeden Abend auf dem Dachsteg und beobachtet die Sterne durch ihr Fernrohr.
Dabei ist dies, im Jahre 1845, alles andere als normal für eine Frau. Als Hannah dann auch noch auf den dunkelhäutigen Isaac Martin trifft und ihm Unterricht im Navigieren gibt, lebt nicht nur ihr Herz auf, nein, sie stößt auch an die Grenzen ihrer Quäker-Gemeinde.
Wird sich für Hannah die Liebe zu Isaac und den Sternen erfüllen, oder muss sie sich den Konventionen der Quäker beugen?



Wenn ich über „Die Frau, die Sterne fing“, von Amy Brill einen Eindruck hinterlassen soll, so fällt mir zuerst das Cover ein. Denn dies war es auch, das mich dazu brachte, den Klappentext genauer zu betrachten.
Dabei gefallen mir nicht nur die Farben, die sicherlich schon von weitem leuchten, sondern auch dieses Mysteriöse, das die Frau auf dem Cover (Hannah) ausstrahlt.

Das Thema an sich, eine Frau im Jahre 1845 die etwas andere Interessen hat, die Männerwelt durch ihre Intelligenz in den Schatten stellt und sich in einen Mann verliebt, der so gar nicht in ihrem Umfeld geduldet wird, machte mich sehr neugierig.
Amy Brill, beschreibt Hannahs Leben sehr genau. So bekam ich recht schnell einen Eindruck ihrer Arbeit, ihres Hobbys und ihrer Familie.
Ich spürte den kalten Nachtwind, bekam eine Vorstellung von dem harten Leben auf der Insel und davon, wie Hannah in vielen Dingen außen vor war. Denn sowohl bei den Gleichaltrigen der Gemeinde, als auch bei anderen Inselbewohnern wird sie zwar geduldet, ist aber kein Teil von ihnen.

Für einen Einstieg in den Roman war diese Art des Erzählens genau richtig. Allerdings nicht über den kompletten Zeitraum hinweg. Denn mir fehlte es dadurch an Wärme, an Leben und an Gefühlen.
Amy Brill bringt zwar durchaus Hannahs Gefühle und ihre Situation zum Ausdruck, allerdings hätte ich mir gerade in Bezug auf ihren Vater, oder auch Isaac eine etwas andere Handlungsart gewünscht.
So stand ich beim Lesen immer außen vor und war nie wirklich dabei. Damit meine ich, dass es mir nicht zu Herzen ging, wenn ein Unrecht passierte, oder das ich nicht zu Tränen gerührt war, wenn sich ein Traum erfüllt. Und gerade dieser Aspekt war schon ein wenig enttäuschend.

Was mir allerdings gefallen hat war, dass es für Hannah und ihre Sterne ein wirkliches Vorbild gibt. Denn ich denke Frauen, die sich bilden möchten, aber im Jahr 1845 nicht können, waren durchaus vorhanden. Das aber eine Geschichte auf eine wirkliche Person beruht, die zwar anders hieß, aber in der Astronomie durchaus ihren Erfolg hatte, fand ich um so beeindruckender.

Und auch wenn ich die Erzählweise zum Teil sehr beobachtend war, ich habe „Die Frau, die Sterne fing“ durchaus gerne gelesen, auch wenn es Punkte gibt, die ich mir anders gewünscht hätte.

Mein Fazit:
Eine Frau, im Jahre 1845, die den Männern weit voraus war und ein Buch, das mich einen anderen Blick auf die Sterne werfen lässt.
„Die Frau, die Sterne fing“ hat seine Höhen und Tiefen und ist mit Abstrichen zu empfehlen.

6 von 10 Punkten

Verlag: Kindler
Erschienen: 2014
Seiten: 480
ISBN: 978-3-463-40632-9 


Bibliografie: Amy Brill

Amy Brill hat schon als Autorin und Produzentin für verschiedenen Medienunternehmen gearbeitet z.B. für MTV, die Stadt New York und Time Out New York.
Sie hat Kurzgeschichten, Essays und Artikel veröffentlicht und wurde so schon für den Pushcart Prize nominiert und hat namenhafte Stependien erhalten.
Amy Brill lebt mit ihrem Mann und ihrer Tochter in Brooklyn. 

"Die Frau, die Sterne fing" ist ihr erster Roman.


Romane:
- Die Frau, die Sterne fing

Quelle: Rowohlt

Autorenseite von Amy Brill

Samstag, 22. März 2014

Stefanie Diem - Plötzlich Amor! von SINA

Quelle: Carlsen

Der Valentinstag steht vor der Tür. Doch Valerie kann diesen nicht genießen, hat Ben doch gerade mit ihr Schluss gemacht. Ihre beste Freundin Tammy überredet Valerie jedoch, mit ihr auszugehen. Doch Valerie läuft Ben über den Weg und ihr scheint es das Herz zu zerreißen, ihn mit seiner neuen Freundin zu sehen. Als sie der Liebe abschwört, steht plötzlich der Liebesengel Valentin vor ihr und bietet ihr an, seine Urlaubsvertretung zu sein. 14 Tage lang hat sie die Macht über die Liebe. Dies ist jedoch an die Bedingung geknüpft, einen kühlen Kopf zu bewahren. Nur blöd, dass Valentin so heiß ist, dass es Valerie schwer fällt, sich zu konzentrieren.

Eigentlich bin ich kein Liebesroman-Leser, doch war da was in dem Klappentext, dass mich gereizt hat, das Buch zur Hand zu nehmen.

Die Autorin hat einen leichten und flockigen Schreibstil. Man fliegt durch die Seiten und ist auch gleich versunken in die Geschichte, die mir, bis auf ein paar kleine Schönheitsfehler, doch sehr gut gefallen hat.

Valerie ist mit ihren 17 Jahren schon sehr auf sich allein gestellt, da ihre Eltern als Journalisten fast ständig auf Reisen sind. Dass ihre Eltern ihr so sehr vertrauen und sie für längere Zeit alleine zu Hause lassen, fand ich am Anfang recht bedenklich, durch Valeries schon sehr erwachsene Art wurde ich dann jedoch eines Besseren belehrt.
Die Geschichte wird aus der Sicht Valeries in der Ich-Form erzählt. So kann man sich besser in Valerie hineinversetzen, ihre Gefühle verstehen und sich auch die anderen Personen besser vorstellen.

Schade finde ich, dass die Aufgabe, die Valerie für 14 Tage übernehmen soll, letztendlich doch etwas nebensächlich behandelt wird. Vielleicht hätte es gut getan, wenn Valerie erst ein paar „Fehler“ gemacht hätte und sich erst nach und nach in ihrer neuen Rolle als weiblicher Amor eingefunden hätte. So wirkte diese wichtige Aufgabe dann doch eher wie ein Pflichtprogramm und nicht wie eine „Himmelsgeschenk“.

Dass es ca. nach einem Drittel des Buches zu einer Wendung kommt, mit der man nicht rechnet, war dann doch wieder spannend zu lesen. Welche, kann ich hier natürlich nicht verraten.

Am Ende dachte ich noch, dass die Autorin mich nun überrascht und ein ganz anderes Happy End bringt, als erwartet, doch dann reißt sie das Ruder nochmal herum und es fügt sich alles so, wie man es erwartet und auch erhofft.

Fazit:
Mit „Plötzlich Amor“ schafft die Autorin eine süße Geschichte rund um Liebe, Engel, Leid und dem Bösen, eben allem, was zu einer Liebesgeschichte dazugehört. Von mir gibt es 7 von 10 Punkten.

Verlag: Carlsen Impress
erschienen: 2014
Printseiten: 142
Format: ebook
ISBN: 978-3-646-60044-5 

Bibliografie Stefanie Diem

Vita
Die Autorin lebt im Allgäu und arbeitet dort als Fremdsprachenkorrespondentin. Ihre lebhafte Fantasie hat sie schon als Kleinkind ausgenutzt und sich Geschichten ausgedacht, die sie auch zu Papier bracht. Das Schreiben gehört somit auch zu ihrer größten Leidenschaft. 

Werke

Plötzlich Amor!

Quelle: Carlsen

Dienstag, 18. März 2014

George R. R. Martin - Das Lied von Eis und Feuer: Die dunkle Königin (08) von SINA

Quelle: Randomhouse

Um die Macht mit aller Gewalt zu halten, schreckt Königin Cersei vor nichts zurück. Doch muss sie bald merken, dass sie sich damit ihr eigenes Grab schaufelt und sie keinerlei Hilfe zu erwarten hat, wenn es Schlag auf Schlag kommt. Währenddessen versucht Jaime den Frieden aufrecht zu erhalten und für Gerechtigkeit zu sorgen, natürlich ganz in seinem Sinne. Die Feindesanzahl wird dadurch jedoch nicht kleiner. Brienne dagegen merkt bald, dass ihr Auftrag, Lady Sansa zu finden, nicht dort endet, wo sie es erhofft hat. Und Alayne und Katz müssen sich mit vielem auseinandersetzen und ein Leben führen, dass so ganz anders ist, wie ihr bisheriges.

Auch der achte Band der Reihe beschäftigt sich mit den „Randfiguren“, die aber so gar nicht mehr am Rand stehen, sondern größere Beachtung verdienen. Denn ihr Ränkeschmieden, ihr Wille und ihre Heldentaten sind es, die ausschlaggebend für den weiteren Verlauf der Geschichte sind.

War ich in Band 07 noch etwas enttäuscht darüber, nicht mehr von Tyrion, Jon und Daenerys zu erfahren, so konnte ich aber auch im achten Teil wiederum das Anliegen des Autors verstehen, sich den Anti-Helden und Bösewichten zu widmen und diese näher ins rechte Licht des Geschehens zu rücken.

Für Überraschungen wurden natürlich auch wieder gesorgt und so blieb wieder ein Oho- und ein Aha- und ein Oh-nein-Effekt bei mir übrig. Gleichzeitig verflucht man den Autoren wieder, dass er sich Sachen ausdenkt, die man eigentlich gar nicht lesen will, die aber dann doch wieder so dermaßen genial in die Geschichte passen, dass man letztendlich nur eins fragen will: Wie macht er das bloß?

Nach Beendigung des achten Teils hab ich die Reihe wieder ein Stück mehr ins Herz geschlossen. Ich liebe sie einfach und möchte, dass sie nie ein Ende findet. Aber leider nähere ich mich diesem, denn nach dem zehnten Teil ist erst mal Schluss und ich muss warten, bis der nächste Teil erscheint. Trösten kann ich mich vielleicht mit den zwischenzeitig erschienenen Spin-offs um die Heckenritter von Westeros. Aber es tut meinem SuB auch gut, wenn ich mich mal wieder intensiver um ihn kümmere, als um Westeros.

Fazit:
Von mir gibt es deshalb wieder die vollste Leseempfehlung und wie immer muss ich mich wiederholen: Lest die Reihe! Sie ist genial, spannend, fantasievoll, intrigant, romantisch, blutig und vor allem eins: lesenswert bis zum Schluss.


Ich vergebe 10 von 10 Punkten.

Verlag: Blanvalet
erschienen: 2012
Printseiten: 608
Format: ebook
ISBN: 978-3-641-08811-8

s. a. Bibliografie George R. R. Martin

Montag, 17. März 2014

Sina bastelt.... schwebende Bücherregale!


Ich habe im Internet mal wieder was zum Bastel gefunden und hab die Idee dann gleich umgesetzt und mir schwebende Bücherregale gebastelt.

Bei Tchibo gab es die entsprechenden Regale zu kaufen.
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Als nächstes galt es, die entsprechenden Bücher auszusuchen. Da ich aber noch einige Bücher hier stehen hatte, die ich nicht lesen würde und die auch vom Cover nicht ansprechend waren, entschloss ist mich, diese einfach mit einem neuen Einband zu versehen. Bei Ikea gibt es schönes Geschenkpapier, dass ich dazu einfach umfunktioniert habe.

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Das Einbinden hatte ich mir schwieriger vorgestellt, aber letztendlich war es dann doch recht einfach.

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Die Regale wurden vom weltbesten Ehemann an die Wand angebracht und schon konnten sie bestückt werden. 

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Das Basteln ist einfach, recht schnell gemacht und gibt insgesamt ein stimmiges Bild. Vielleicht habt Ihr ja jetzt auch Lust zu Basteln.

LG Sina



#lbm14 - Bücher, Blogger und B(P)rogramm

  • Regel Nr. 1: Bücher sind heilig und um sie zu feiern, geht man auf eine Buchmesse.
  • Regel Nr. 2: Betreibe einen Blog und triff Dich mit anderen Bloggern auf der Buchmesse zum Austauschen, Kennenlernen und Klönen.
  • Regel Nr. 3: ZIEH BEQUEME SCHUHE AN!
Wenn man diese Regeln befolgt, hat man ein paar interessante Tage mit gleichgesinnten Buch-Verrückten.

sina frambach
Auch dieses Jahr war die Leipziger Buchmesse wieder Programm. Und dieses Programm war straff (bis auf wenige Ausnahme). Und ehrlich, wir haben nur das gemacht, was uns wirklich, wirklich interessiert hat. Wir hatten noch viel mehr herausgesucht, zeitlich war dies aber nicht zu schaffen. Dafür hätte man uns klonen müssen oder man müsste das Beamen erfinden (wo ist Scotty, wenn man ihn braucht?).

Dieses Jahr gönnten wir uns drei Tage Messewahnsinn und haben auch wahnsinnig viele Eindrücke an uns herangelassen, von denen mir immer noch der Kopf schwirrt (kann aber auch an den Medikamenten liegen, die ich gerade einnehme - denn neben Gesprächen, Neuheiten und Büchern hab ich noch nen Virus mit nach Hause genommen).

Ich möchte auch gar nicht so viel erzählen, denn Berichte über die Buchmesse gibt es schon genug. Doch einige kleine Highlights möchte ich schon mit Euch teilen.

Der Donnerstag war ganz entspannt. Ein bisschen über die Messe schlendern, die Orientierung gewinnen und sich darüber freuen, dass die ganzen Cosplayer nun ihre eigenen Halle (Mange ComicConvention) erhalten haben und so das Gedränge in den Gängen auf ein Minimum reduziert wurde. Nachteil: Man hat die schönen Kostüme nicht mehr direkt vor Augen, sondern musste sich schon in Richtung Manga-Halle bewegen. Einzelne Cosplayer hatten sich zwar in den ganzen Hallen verteilt, aber es hielt sich in Grenzen. Hier ein großes Lob an die Veranstalter der Buchmesse. Die Idee, eine eigene ComicConvention zu veranstalten war grandios und hat nur Vorteile gebracht *applaudiert*.

Das Highlight des Donnerstag war die Vergabe des Preise für den "Ungewöhnlichsten Buchtitel des Jahres 2013", verliehen von der neuen Buchcommunity "Was liest Du?", die im Oktober 2013 im Internet gestartet ist.

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Ein witziger Jan Drees (Mitte) führte durch das Programm und die Was liest Du?-Mitarbeiter Maren und Thorsten gaben ein paar Hintergrundinfos preis.

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Der Gewinnertitel heißt "Das Mädchen mit dem Rohr im Ohr und der Junge mit dem Löffel im Hals" von Volker Strübing, der uns nach Entgegennahme der Trophäe noch mit einer Geschichte aus seinem Buch amüsierte.


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Das Freitagshihglight war das Bloggertreffen der Verlagsgruppe Randomhouse. Chaotisch, informativ und stimmraubend. Knapp 60 Blogger trafen auf 25 Autoren, um diese mit Fragen zu löchern. Dort traf man dann auf den Autor Christian Ritter, der das Buch "Die sanfte Entführung des Potsdamer Strumpfträgers" geschrieben hat oder auf Stefan Nink, der sein Buch "Freitags in der Faulen Kobra" vorstellte. Aber auch Zoë Beck, Kathrin Lange, Daniel Wolf und noch viele mehr gaben sich die Ehre. Eine tolle Aktion vom Randomhouse-Verlag. Vielen Dank.

Der Samstag war vollgestopft mit Terminen. Um 10.30 Uhr trafen sich einige Blogger am dotbooks-Stand, um die Autoren Astrid Korten, Kirsten Rick, Silke Schütze und Wolfgang Hohlbein näher kennenzulernen. Hier ergaben sich interessante Gespräche. Herzlichen Dank an den dotbooks-Verlag für diese Möglichkeit.

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13.00 Uhr - nächster Termin: Bloggetreffen mit dem Carlsen-Verlag. Es wurden neue Bücher vorgestellt, die meine Wunschliste gleich mal wieder wachsen ließen und es gab auch ein kleines Geschenk: Obsidian: Schattendunkel von Jennifer L. Armentrout. Auf diese Buch freue ich mich schon sehr und wird demnächst in Angriff genommen. Herzlichen Dank an den Carlsen-Verlag.

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Schlag auf Schlag ging es weiter. Nächste Station: Lovelybooks und BasteiLübbe luden zur Veranstaltung ein. Sonya Kraus und Jessi Hesseler stellten ihr neues Buch "Törtchenzeit" vor.

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Sonya und Jessi sind zwei total sympathische Frauen, die mit Herzblut an dem Buch gearbeitet haben. Wir haben viel gelacht. Ich habe mir Jessi's Blog "Törtchenzeit" mal angesehen und da sind einige Leckereien zu sehen.


Die anschließende Fragerunde an Tina Pfeifer von Bastei Lübbe, Kai Meyer (Autor), die Blogger Karin Hillig und Christian Köhne sowie an die IronBuchbloggerin Charotte Reimann wurde angeführt von Karla Paul von lovelybooks.de. Es ergaben sich interessante Antworten. 

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Die letzte Veranstaltung des Tages war das "All for Love"-Treffen mit Autorinnen wie Emily Bold, Marah Woolfe, Danah Graham und vielen, vielen anderen. Dort traf ich auch Katja Piel (*knutscher*), die mich mit ihrer "Kuss der Wölfin"-Trilogie und der THE HUNTER-Reihe fasziniert hat.

Gegönnt habe ich mir zwei Sachen: einen Bücherhocker (für meinen Kleinen gabs den Grüffelo als Kuscheltier)

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 Und die illustrierte Ausgabe von "Die 13 1/2 Leben des Käpt'n Blaubär" von Walter Moers (meeein Schaaaatz).


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Jeden Abend taten uns die Füße weh, wir freuten uns auf eine heiße Dusche und ein warmes Bett.

Und das Hotelzimmer für nächstes Jahr ist wieder gebucht. Drückt fest die Daumen, dass alles klappt....

@Sonja:
Same Procedure as every year *g*







Zeigt her... Eure Cover: Schwerter/Lanzen von SINA

Diesen Monat (März 2014) stelle ich Euch ein paar Cover vor, auf denen Schwerter abgebildet sind. Dies sind meist historische Romane, aber es gibt auch einige andere Genre.

Allen voran gibt es das Cover von einer meiner Lieblingautorinnen. 

Quelle: Bastei Lübbe
Das Schwert, das auf dem Cover abgebildet ist, gibt es wirklich. Nur, dass es wie von vielen fälschlicherweise angenommen, kein Schwert ist, sondern die HEILIGE LANZE. Die Legende besagt, dass diese Lanze dem römischen Hauptmann Longinus gehört, der damit den Tod Jesu überprüfte. Sie soll mit dem Heiligen Blut getränkt sein und einen Nagel vom Kreuze Jesus beinhalten (ein dickes "Dankeschön" an Uwe vom Blog LITTERAE ARTESQUE).


Das Buch war für mich - wie jeder Roman von Rebecca Gablé - ein wunderbares Lesevergnügen. Meine Rezension dazu könnt ihr HIER nachlesen.

Auch Ulf Schiewe hat sich mit dem Auftakt seiner Normannen-Reihe "Das Schwert des Normannen" für ein Cover entschieden, auf welchem ein Schwert abgebildet ist.

Quelle: Droemer Knaur
Meine Rezension hierzu findet Ihr HIER.

Wie geschrieben, auf historischen Romanen ist das Schwert ein beliebtes Cover-Motiv. Hier gäbe es unendlich viele, die man aufzählen könnte.

Aber auch auf Fantasy-Romanen ist öfter ein Schwert abgebildet. 

Hier hätte ich einen Roman, der schon etwas älter ist. Der Autor Terry Brooks hat die Shannara-Reihe geschrieben.




Hier bleibt einem fast der Vergleich zu dem Artus-Schwert, welches aus seinem Stein gezogen werden muss. Eine Rezension hierzu gibt es nicht. Das Buch befindet sich aber schon seit fast 20 Jahren in meinem Besitz und gehört zu einer Reihe, die ich zum damaligen Zeitpunkt regelrecht verschlungen habe.

Das nächste Buch gehört zu einer Serie, die mich mit 10 Jahren dazu gebracht hat, mich verstärkt dem Lesen zu widmen. Meine Eltern hatten bei einer Tombola das Buch "Die schwarze Stadt" von Tamora Pierce gewonnen und mit nach Hause gebracht. Meine Mutter gab mir das Buch und ich weiß noch, das ich am selben Abend anfing zu lesen.

Am nächsten Tag hatte ich das Buch schon fertig und ich habe meine Mutter so lange bequatscht, bis sie mir den zweiten Teil "Im Bann der Göttin" gekauft hat.


Danach hieß es sparen für Teil 3 "Das zerbrochene Schwert" und 4 "Das Juwel der Macht". Ich liebe diese Reihe und habe sie auch schon mehrfach gelesen. Dabei fällt mir ein, dass ich über diese Reihe einmal Rezensionen schreiben könnte - die aber aufgrund meiner Liebe zu den Büchern durchweg positiv ausfallen ;-)

So, das wären einige Bücher mit einem Schwert-Cover, die bei mir zu Hause stehen.... Was steht in Eurem Bücherregal, das zu dem Monatsthema passt?

Ich bin gespannt, auf Eure Kommentare.

LG Sina








Bastelecke

Sina bastelt