Montag, 29. Dezember 2014

Mein gewonnenes Überraschungspaket von CORINNA

Juhuuuu, ich freue mich so :)

Ich (Corinna) war am 24. Dezember 2014 die glückliche Gewinnerin, die bei den Ghostreadern das Überraschungspaket abgestaubt hat.
Kaum zu glauben und da so schrecklich viele Leute mitgemacht haben, war ich komplett fassungslos, als ich das Video zur Auslosung gesehen habe.

Und ab diesen Moment ging für mich das große Hibbeln los. Denn gewinnen ist schon toll, aber nicht zu wissen, was zu einem nach Hause kommt, macht alles noch viel spannender.

Natürlich möchte ich Euch meinen Gewinn nicht vorenthalten und mich auf diesem Wege auch noch einmal bei den Ghostreadern bedanken. Das Paket hat mich schier umgehauen und es hat mir meinen Tag versüßt. Vielen, vielen Dank :)


© Corinna Pehla


Darin enthalten war:
  • Das Buch "Mägelexemplare: Dystopia" von Constantin Dupien (Hrsg.)
  • Duftende Teelichte
  • Eulenservierten (ich liebe Eulen!)
  • leckeren Weihnachts-Früchtetee (habe ich bereits probiert – lecker!)
  • Lesezeichen
  • Aufkleber zum selbstbeschriften (super!)
  • Leseproben
  • ganz viele Postkarten
  • ein Programmkatalog von Amrun
  • und leckere Süßigkeiten
© Corinna Pehla

James Frey - Endgame: Kalas Rache (eNovelle 02) von SINA

Oetinger

Kala wurde von ihrer Familie getrennt, um als Spielerin für Endgame ausgebildet zu werden. Doch Kala wehrt sich innerlich dagegen. Sie ist zwar gut, doch sträubt sie sich, als endgültige Spielerin ausgewählt zu werden. Zusammen mit Alad, ihrem heimlichen Freund, versucht sie, die Zeit so gut wie möglich hinter sich zu bringen. Doch dann wird sie ausgewählt und muss sich von ihrem alten Leben trennen. Dies kann Kala aber nicht und zusammen mit Alad flieht sie, um ein neues Leben zu beginnen.

Kala ist eine der härtesten Spielerinnen in Endgame. Doch war sie dies nicht immer. Sie hatte Angst, sehnte sich nach einer Familie und wollte eigentlich nur eines: ein normales Leben.

Doch ihr Training verbietet ihr solche Gedanken und so lebt sie von einem Tag zum anderen und hofft, die Zeit bis zu ihrem 20. Geburtstag einfach nur zu überleben. Denn dann kann sie nicht mehr an Endgame teilnehmen.

Es kommt jedoch alles anders, als gedacht. Und Kala schleicht sich mit ihrem Mut, ihrem Widerspruch und ihren Gedanken ein bisschen mehr in mein Herz. Sie wird zu einer Kampfmaschine gemacht, ohne dass sie es will. Und ein mächtiger Verrat drängt sie dazu, sich nur noch einem zu widmen: Endgame.

Diese Kurzgeschichte war hochinteressant und hat mir von den bisher drei Erschienenen am Besten gefallen.

Fazit:
Kalas Rache ist grausam. 10 von 10 Punkten.

Verlag: Oetinger
erschienen: 2014
Printseiten: 44
Format: ebook
ISBN: 978-3-86274-290-5

s. a. Bibliografie James Frey

Reihenfolge
01 Die Auserwählten (Rezension)
02 noch nicht bekannt
03 noch nicht bekannt
 
eNovellen
01 Chiyokos Mission (Rezension)
02 Kalas Rache
03 Marcus Entscheidung (Rezension)

Begleitbücher
Das geheime Wissen von Endgame (Rezension)

James Frey - Endgame: Marcus' Entscheidung (eNovelle 03) von SINA

Oetinger
Marcus' charismatisches Verhalten wickelt fast jeden um den Finger. Sein Ehrgeiz, sich als würdiger Spieler für Endgame zu qualifizieren, nimmt ihm meist die Sicht, sich den wirklich wichtigen Dingen zu widmen. Aber so wurde er erzogen. Er ist ein Kandidat, zusammen mit anderen wird er für die Spiel ausgebildet. Vor allem Alexander ist sein härtester Konkurrent. Aber mit ihm entwickelt sich auch eine Freundschaft, die beiden bald zum Verhängnis wird.

Marcus war eine Person in Endgame, die arrogant, selbstsicher und sehr unsympathisch herüberkam. Warum dies so ist, wird in dieser eNovelle sehr gut beschrieben.

Marcus einziges Ziel ist es, bei Endgame als Spieler teilzunehmen. Und so arbeitet er verbissen darauf hin. Zu anfangs ohne Rücksicht auf Verluste. Bis ihm ein Kampf mit Xander etwas zur Einsicht kommen lässt.

Doch die Enttäuschung, als sein bester Freund Xander als Spieler ernannt wird, stürzt ihn in ein Tief, dass er aber nicht nach Außen dringen lässt. Er freut sich äußerlich für seinen Freund, innerlich zerfrisst es ihn jedoch fast.

Und dieser Zwiespalt bringt ihn dazu, eine Entscheidung zu treffen, deren Ausgang ihn ein Leben lang begleiten wird. Und ihn letztendlich zu dem macht, was er ist.

Wie auch im Buch Endgame: Die Auserwählten sowie in den bereits erschienenen eNovella finde ich den Schreibstil des Autors einfach wunderbar. Die meist kurzen, prägnanten Sätze und die damit verbundenen knappen, dennoch interessanten Informationen ergeben eine schöne Mischung. So fliegt man durch das Buch bzw. die Kurzgeschichten.

Fazit:
Marcus Weg ist nicht einfach, doch selbstbestimmt. Volle Punktzahl.

Verlag: Oetinger
erschienen: 2014
Format: ebook
Printseiten: 37
ISBN: 978-3-86274-289-9

s. a. Bibliografie James Frey

Reihenfolge
01 Die Auserwählten (Rezension)
02 noch nicht bekannt
03 noch nicht bekannt
eNovellen
01 Chiyokos Mission (Rezension)
02 Kalas Rache (Rezension)
03 Marcus Entscheidung

Begleitbücher
Das geheime Wissen von Endgame (Rezension)

James Frey - Endgame: Chiyokos Mission (eNovelle 01) von SINA

Oetinger

Chiyoko ist stumm, aber vielleicht auch gerade deshalb eine der treuesten Spielerinnen von Endgame. Ihr Leben lang wurde sie darauf vorbereitet, bei Endgame mitzuwirken, wird aber von keinem ernst genommen. Aufgrund ihres Handicaps wird sie verspottet und davon ausgegangen, dass sie das Spiel nicht gewinnen wird. So muss sie sich auf ein perfides Spiel einlassen. Sie und eine anderes für würdiger befundenes Mädchen werden auf einer einsamen Insel ausgesetzt. Die Überlebende wird bei Endgame antreten.

Chiyoko war die Person, die mich in „Endgame: Die Auserwählten“ am meisten fasziniert hat. Gerade aufgrund ihres Stummseins hat sie eine schwierige Stellung, weiß dabei aber geschickt ihre anderen Sinne einzusetzen. Vor allem das Gehör und der Tastsinn. Aber auch ihr Denken ist anders.

In dieser eNovelle kommt das sehr gut zur Geltung. Auf der Insel ausgesetzt, wartet sie auf den großen Showdown, dem Gegenübertreten mit ihrer Konkurrentin und das ist das, was Chiyoko sehr gut kann: Warten.

Ihr Plan, sich gegen die Konkurrentin zur Wehr zu setzen, nimmt Formen an und am Ende kommt es dann doch anders, als gedacht.

Chiyoko kommt in dieser eNovelle sehr sympathisch rüber. Was allerdings im Buch letztendlich nicht mehr so ist. Denn dort wird sie zur Spielerin.

Die Vorgeschichte ist sehr interessant. So kann man sich mehr in die Spieler hineinversetzen und manches Handeln im letztendlichen Hauptbuch nachvollziehen.

Fazit:
Ein kurzer Einblick in das Leben von Chiyoko. Von mir gibt es die volle Punktzahl.

Verlag: Oetinger
erschienen: 2014
Printseiten: 37
Format: ebook
ISBN: 978-3-86274-289-9

s. a. Bibliografie James Frey

Reihenfolge
01 Die Auserwählten (Rezension)
02 noch nicht bekannt
03 noch nicht bekannt
eNovellen
01 Chiyokos Mission
02 Kalas Rache (Rezension)
03 Marcus Entscheidung (Rezension)

Begleitbücher
Das geheime Wissen von Endgame (Rezension)

Sonntag, 28. Dezember 2014

James Frey - Das geheime Wissen von Endgame: Schauplätze, Mythen, Fakten von SINA

Oetinger
Hier handelt es sich um ein Lexikon, in welchem einige Begriffe aus dem Endgame-Universum erklärt werden. Mystische Schauplätze, Orte, Städte, aber auch Waffen, Kampftechniken, Kulturen und Personen näher beschrieben werden.

So erhält man einige Hintergrundinformationen zu den einzelnen Begriffen.

Ich persönlich hatte mich dann noch weiter informiert und im Internet zu den einzelnen wahren Orten und Personen weitere Infos eingeholt. So kann man auch nachverfolgen, wo sich die Spieler aufhalten bzw. was genau sie herausgefunden haben.

Die 128 Seiten sind zwar schnell gelesen, bilden aber ein Nachschlagewerk zu dem ersten Teil der Endgame-Trilogie.

Abgerundet wird das Buch durch Bilder, die aber leider in Schwarz-Weiß gehalten sind und auch etwas „altertümlich“ anmuten. Man erkennt nicht sehr viel und dieses „Auf-Alt-gemacht“ hat mich auch etwas irritiert, weil der erste Teil der Trilogie „Die Auserwählten“ eher Science-Fiction ist und so hätte ich mir lieber aktuelle Farbphotos gewünscht.

Fazit:
Viele Informationen verpackt in einem kleinen Nachschlagewerk. Von  mir gibt es 8 von 10 Punkten.

Verlag: Oetinger
erschienen: 2014
Printseiten: 128
Format: broschiert
ISBN: 978-3-7891-3523-1

s. a. Bibliografie James Frey

Reihenfolge
01 Die Auserwählten (Rezension)
02 noch nicht bekannt
03 noch nicht bekannt
eNovellen
01 Chiyokos Mission (Rezension)
02 Kalas Rache (Rezension)
03 Marcus Entscheidung (Rezension)

Begleitbücher
Das geheime Wissen von Endgame

James Frey - Endgame: Die Auserwählten (01) von SINA

Oetinger
Zur selben Zeit schlagen an 12 unterschiedlichen Orten Meteoriten ein und starten damit ein gefährliches Spiel: Endgame. 12 Spieler wissen nun, dass sie die von den Meteroiten überbrachten Nachrichten entschlüsseln müssen. Und sie wissen, dass es am Ende nur einen Sieger geben kann, der und dessen Linie dazu bestimmt ist, weiterzuleben. So beginnt ein Kampf auf Leben und Tod sowie ein Wettlauf gegen die Zeit. Der Spielort: die ganze Welt.

Auch ich bin dem Hype erlegen und habe mir das Buch zugelegt. Doch nach einem ersten Versuch, es zu lesen, bin ich kläglich gescheitert. Nach 20 Seiten musste ich es weglegen und mich anderen Büchern widmen.
Doch war es immer wieder präsent, was nicht zuletzt auch daran lag, dass im Internet doch so einiges darüber zu finden war. Auch die positive Kritik meiner Bloggerfreundin Sonja hat mich dann doch wieder dazu gebracht, der Geschichte eine Chance zu geben.

Und so fand ich dann doch einige positive Aspekte an dem Buch, als ich mich dann nochmals rantraute.
Vor allem die Erzählweise des Autors war faszinierend. Die 12 verschiedenen Spieler könnten unterschiedlicher nicht sein. Ihre Verantwortung ist groß, sind sie ja für ihr Geschlecht zuständig und müssen darum kämpfen, dass ihre Linie weiterbesteht. Doch merkt man auch deutlich den eigenen Kopf. Die Gedanken sind verschieden, die Handlungsweisen weichen voneinander ab und auch ihr Kampfwille hängt stark von ihrer sozialen Umgebung ab.

Ich kann den Hype um das Buch verstehen, wurde es schließlich vom Verlag und verschiedenen anderen Medien so stark gelobt und beworben, dass einem fast nichts anderes übrig blieb, sich damit zu beschäftigen. Auch dass dem Löser des Rätsels am Ende (2016) ein Gewinn von 500.000 Dollar winkt, ist natürlich ein Anreiz.

Dieses crossmediale Ereignis (das Buch, das Spiel für den Computer, das Rätsel, die verschiedenen Homepages im Internet und die Novellen sowie das Buch mit Hintergrundinfos und die Ankündigung eines Films) ist natürlich ebenfalls ein Reiz. Dem zu erliegen ist schwer.

Ich muss zugeben, dass ich angefangen habe, die Rätsel zu entziffern. Teilweise sind sie sehr einfach, teilweise verdammt schwer und bringen einem dazu, so verquer zu denken, dass man sich am Ende fragt, ob es sich lohnt, weiterzurätseln. Aber 500.000 Dollar sind natürlich schon (wieder) ein Anreiz.

Die Geschichte an sich ist nichts weltbewegendes, obwohl es sich natürlich darum dreht, die Welt zu retten. Der Autor hat einen Erzählstil, der einem in den Bann zieht. Dies liegt an den kurzen Sätzen, dem Weglassen von unwichtigen Details und einem Spannungsbogen, der sich bis zu Ende hält.

So macht es Spaß, sich der Geschichte zu widmen und der Cliffhanger am Ende drängt einem, den zweiten Teil zu lesen, welcher allerdings erst nächstes Jahr erscheinen wird.

Auch das Cover ist ein absoluter Hingucker. Die leicht erhabenen Buchstaben darauf ergeben Sätze in Deutsch, Latein, Englisch und anderen Sprachen. Auch das Cover an sich ist ein Teil des großen Rätsels.

Wer auf spannende Zukunftsgeschichten steht, ist mit Endgame gut bedient. Wer allerdings eine herausragende Geschichte erwartet, sollte besser zu anderen Büchern greifen.

Fazit:
Die Idee, die Story, die Rätsel – perfekt abgestimmt mit dem Hang bei vielen zum Kult zu werden. Von mir gibt es für den Auftakt gute 7 von 10 Punkten.

Verlag: Oetinger
erschienen: 2014
Printseiten: 590
Format: Hardcover
ISBN: 978-3-7891-3522-4

s. a. Bibliografie James Frey

Reihenfolge
01 Die Auserwählten
02 noch nicht bekannt
03 noch nicht bekannt

eNovellen
01 Chiyokos Mission (Rezension)
02 Kalas Rache (Rezension)
03 Marcus Entscheidung (Rezension)

Begleitbücher
Das geheime Wissen von Endgame (Rezension)

Sonntag, 21. Dezember 2014

Stefan Bachmann - Peculiar: Die Wedernoch (02) von SINA

Diogenes
Hettie befindet sich im Alten Land und stampft seit Tagen durch den Schnee auf eine Hütte zu, die einfach nicht näher kommen will. Ihre Gedanken kreisen um ihren Bruder Bartholemew. So verbringt sie Jahre dort, auch wenn sich alles nur wie Minuten für sie anfühlt. Sie weiß, dass sie von großer Wichtigkeit für die Feen ist, denn ihre Macht als Mischlingswesen könnte den Feen helfen, endgültig das Alte Land zu verlassen. Währenddessen versucht Bartholemew alles, um Hettie aus den Klauen der Feen zu befreien und stößt dabei auf Pikey, einem einäugigen Straßenjungen, der die Fähigkeit hat, Visionen von Hettie zu empfangen. Und so machen sich die beiden auf ins Alte Land, stoßen aber unterwegs auf Hindernisse, die ihre Mission zum Scheitern verurteilen.

Nach dem etwas gewöhnungsbedürftigen ersten Teil Die Seltsamen wollte ich aber schon wissen, wie es denn mit Bartholemew, Hettie und den durchtriebenen Feenwesen denn weitergeht.
Der zweite Band schließt fast nahtlos an das Ende des ersten Teils an. Obwohl Jahre vergangen sind, ist es doch so, als wäre keine Zeit vergangen, zumindest ist es so in der Feenwelt, in der sich Hettie nun aufhält.

Was mir diesmal sehr gut gefallen hat, ist die düstere Stimmung, die im Alten Land herrscht. Feen sind sehr wandelbare Geschöpfe, im einen Moment zuckersüß, im anderen herrschsüchtig, hinterhältig und bestimmend. Hettie muss dies am eigenen Leib erfahren und merkt bald, dass es besser ist, zu machen, was die Feen sagen und sich still und heimlich einen Plan auszuarbeiten, um zu fliehen.

Bartholemew taucht erst ziemlich spät in der Geschichte auf und es wird erstmal Bezug genommen auf Pikey, einer neu eingeführten Figur. Pikey hat die Möglichkeit mit seinem sog. „umwölkten Auge“ Visionen aus dem Alten Land und damit von Hettie zu empfangen. Dies macht ihn für Bartholemew damit sehr wichtig und man merkt, wie im Laufe ihrer Abenteuer auch eine richtige Freundschaft entsteht. Dies fand ich sehr wichtig, gerade für Pikey, der als Straßenjunge schon so einiges erlebt hat, dass Kinder eigentlich gar nicht erleben sollen. Er findet Halt bei Bartholemew und kehrt so zu einem normalen Leben zurück, wenn man ein Leben in einem von Dampfmaschinen betriebenen und mit Mischlingswesen bevölkerten London als normal bezeichnen kann.

Zuerst tut sich nicht sehr viel in der Geschichte und so plätschert erst mal alles vor sich hin. Mir kam es sehr lange vor, bis überhaupt mal etwas geschah und dies nahm mir natürlich auch etwas die Lust am Lesen. Doch ist man über die erste Hälfte des Buches hinaus, schlagen die Ereignisse Purzelbäume und der Showdown beginnt.
Aber wieder ist das Glück den Charakteren zu oft hold, wie auch schon im ersten Teil Die Seltsamen.

Trotzdem geht eine kleine Faszination von der Geschichte aus. Ich vermute, dass diese Faszination bei mir von dem sehr düsteren Faden ausgeht, der sich durch alles zieht. Es scheint keine Freude zu geben, alles ist fast ohne Emotionen ausgestattet und das Augenmerk liegt auch darauf, diesen Eindruck bis zum Schluss durchzuhalten.

Ich weiß nicht so recht, was ich nun genau von dieser Diologie halten soll. Einerseits würde ich natürlich weitere Abenteuer von Bartholemew, Hettie und Pikey lesen, doch andererseits bin doch froh, die beiden Bücher abgeschlossen zu haben.

Fazit:

Eine Diologie, die ich so vorher noch nicht gelesen habe. Fantasy, Endzeitszenario und Steampunk in einer Mischung, die für micht nicht einzuschätzen ist. Von mir gibt es deswegen wieder 7 von 10 Punkten.

Verlag: Diogenes
erschienen: Oktober 2014
Printseiten: 416
Format: ebook
ISBN: 978-3-257-60430-6

s. a. Bibliografie Stefan Bachmann

Reihenfolge
01 Die Seltsamen (Rezension)
02 Die Wedernoch

Bibliografie Stefan Bachmann

Vita
Stefan Bachmann, geboren 1993 in Boulder/Colorado, lebt in Zürich, wo er seit seinem 11. Lebensjahr das Konservatorium besucht (und dort inzwischen die Fächer Orgel und Komposition studiert), ansonsten aber von seiner Mutter bis zum Highschool-Abschluss zu Hause unterrichtet wurde. Er will Filmkomponist werden. Mit 16 schrieb er, inspiriert von seiner Liebe zu Steampunk, Charles Dickens und C.S. Lewis’ ›Chroniken von Narnia‹, sein Debüt, ›Die Seltsamen‹ – ein Riesenerfolg in den USA und nun auch in Deutschland.

Quelle: Diogenes

Werke

Peculiar
01 Die Seltsamen
02 Die Wedernoch

Diogenes
Diogenes 


Gewinnspiel zum 4. Advent

Wir durften ein Interview mit Anne Sonntag führen (zu dem Interview einfach auf den Link klicken).

Zusammen mit Anne Sonntag veranstalten wir deshalb ein Gewinnspiel zum vierten Advent. 

© Sonja Kochmann



Wer das Interview aufmerksam gelesen hat oder selbst gern liest, kann mir dann sicherlich die Gewinnspielfrage beantworten.

Welche berühmter Romanheld schafft es in Annes Top 5 und wurde von J.K. Rowling erschaffen?


Bitte schreibt eine eMail an buecherkleeblatt@gmx.de mit dem Betreff "Gewinnspiel Anne Sonntag" sowie Eurer Antwort und Eurer Adresse.

Zu gewinnen gibt es


1x Buch "Eigentlich Liebe" plus ein paar besondere Andenken (man beachte das signierte Polaroid der Autorin!)



© Sonja Kochmann



Es lohnt sich also, mitzumachen.

Das Gewinnspiel läuft vom 21. Dezember 2014 bis 27. Dezember 2014, 23.59 Uhr. Danach eingehende eMails können leider nicht berücksichtig werden.

Wir versichern, dass sämtliche Daten nach Ablauf des Gewinnspiels nur dafür verwendet werden, die Gewinne zu verschicken und danach vollständig gelöscht werden. Der Gewinn wird von mir (Sonja) versandt. Ein Versand erfolgt nur innerhalb Deutschlands.

Nun bleibt uns nur noch, Euch viel Glück zu wünschen.


Euer Kleeblatt

Interview mit Anne Sonntag von SONJA

Heute ist Sonntag und der 4. Advent; daher haben wir etwas Besonderes für Euch: Ein Interview mit Anne Sonntag! Viel Spaß beim Lesen.

Wer oder was hat Dich zum Schreiben gebracht?

Anne: Der pure Zufall. Es war eine Idee, die dann letztlich zu „Irgendwo dazwischen“ wurde. Die Idee von drei Freundinnen, die erwachsen werden. Von Freundinnen, die auch mal neidisch sind, sich vergleichen, sich aber gegenseitig wichtig sind. Echte Freundinnen eben.


Quelle: Piper

Woher kam die Idee für das Buch „Eigentlich Liebe“?

Anne: Die wurde im Chat mit Adriana geboren. Die Geschichte hieß mal „Liebeswogen“, hatte 80 Seiten und Clara hieß Conni. Sie war als Serie gedacht, and along came Piper (und es wurde ein Roman). Der Rest ist Geschichte. 

Wie lange dauerte das Schreiben? Wie schreibst Du?

Anne: „Eigentlich Liebe“ schrieb sich fast von allein. Das, was letztlich wirklich gedauert hat, war dann das Überarbeiten und Feilen.

Wie lange dauerte es, bis Du einen Verlag für Dein Buch gefunden hast?

Anne: Das ging tatsächlich erschreckend schnell. Ich hatte die ersten 80 Seiten, also die erste Episode, und die habe ich an Piper geschickt. Ausschließlich an Piper. Ich hatte keine riesigen Erwartungen, aber die Hoffnung war da. Und zwei Tage später kam dann die E-Mail, dass sie es haben wollen.
Ich habe vor ein paar Jahren schon versucht, bei Verlagen unterzukommen, aber da hatte ich keinen Erfolg. Die Geschichten passten irgendwie nie ins Programm. 

Wie viel Anne steckt in Clara, Anne und Vero?

Anne: Immer ein Hauch, aber nie zu viel. Ich hoffe, der Humor ist von mir. Aber jeder meiner Charaktere hat seine ganz eigene Stimme. Es gab schon Protagonisten, die mir zu ähnlich waren und deren Geschichten habe ich nie zu Ende bekommen. Also, ein Hauch, ja bestimmt. Aber eben wirklich nur ein Hauch.

Anne Freytag, Anne Sonntag und Ally Taylor  - welcher Name steht für was?

Anne: Aaaaalsooooo... Ally Taylor ist die, die sich mit ihrer besten Freundin Carrie Price malerische Städtchen an der amerikanischen Ostküste erfindet, im Klischee badet, tief ins Drama eintaucht und prickelnde Erotik ihr Handwerk nennt, Anne Freytag ist die fürs Reale, deren Geschichten in München spielen und in der Nachbarwohnung stattfinden könnten, und die liebe Anne Sonntag ist die Unterhaltsame, bei der es kribbelt, knistert und lustig zugeht, sie ist eben irgendwo dazwischen.
Ich unterscheide das gerne so: Ally Taylor und Anne Sonntag schreiben Love Stories und die Freytag-Romane sind Life Stories. Da kann es ein Happy End geben, es muss aber nicht. Es sind Geschichten, die aus dem Leben gegriffen sind (oder zumindest davon inspiriert).
Allys Geschichten spielen in den USA (in Neuengland) und sind episch. Die Sonntag-Geschichten sind realistischer mit einem Hauch Feenstaub.

Was hat es mit Oceanside auf sich?

Anne: Oceanside, Massachusetts ist eine fiktionale Kleinstadt zwischen Boston und New York. Dort, und im Nachbarort Clearwater Bay, spielen unsere Oceanside Love Stories. Die „Make it count“-Reihe besteht aus vier in sich abgeschlossenen Romanen, die wir in 2014 veröffentlicht haben. In Oceanside ist alles möglich. Es ist ein magischer Ort.


© Sonja Kochmann

Wie kam es zur Freundschaft mit Adriana Popescu?

Anne: Über Facebook und ein paar glückliche Wendungen. Wir haben so viel Spaß zusammen. Ein Nachmittag mit Adriana ist das effektivste Bauchmuskeltraining, das man sich vorstellen kann. Wir lachen und albern und gackern. Ich muss Facebook generell für viele spannende Menschen danken, die ich sonst nie gefunden hätte. Adriana ist eine (der wichtigsten) davon.


© Sonja Kochmann

Auf der Buchmesse warst Du total locker und mittendrin in der Fanmenge. Wie wichtig ist Dir der Kontakt zu Deinen Lesern?

Anne: Ich finde es großartig, dass es diesen Austausch gibt. Es ist schön, wenn man mit Lesern reden kann, hören, was sie denken, was ihnen gefällt, was sie besonders mochten, oder eben nicht. (Wobei es einen natürlich am meisten freut, wenn ihnen alles gefällt ;-) ) Gerade Treffen wie auf der Messe sind grandios, weil viele Menschen mit derselben Vorliebe zusammenkommen. Es war wirklich klasse, mit Lesern und Bloggern herumzualbern, Fotos zu machen und Spaß zu haben. Ich glaube, das wichtigste ist, möglichst offen zu sein und sich einfach fallen zu lassen.

Wer ist Dein/e Lieblingsschriftsteller/in?

Anne: Ich bin ja kein Vielleser. Aber die Frau, die mich am meisten beeindruckt, ist J.K Rowling. Originell, ich weiß, aber ich liebe Harry Potter. Die komplexe Handlung, die Charaktere, die vielen Stränge. Rowling hat eine Welt erschaffen, die sich in meinem Kopf ausgerollt hat, wie ein Teppich. Sie ist eine ganz, ganz große Geschichtenerzählerin und ich konnte mich ihrem Können, ihrem Talent und ihren Gedanken einfach nicht entziehen.

Wie heißt Dein Lieblingsbuch?

Anne: Meine Top 5:

·   „Harry Potter“ von J. K. Rowling (besonders: The Half Blood Prince)

„Das Parfüm“ von Patrick Süskind
„The Catcher in The Rye“ von J. D. Salinger
„The Fault in our Stars“ von John Green
„Me before you“ von Jojo Moyes

Hast Du neben dem Schreiben noch Hobbys (auf der Piper Homepage steht etwas von einer Sammelleidenschaft für alte Möbel)?

Anne: Nein, ich sammle keine Möbel, aber ich liebe Möbel. Vor allem alte. Ich habe ein altes Sofa und das haben wir neu beziehen lassen. Ich mag Dinge mit Geschichte. Und den Gedanken, was diese Möbel wohl alles ‚gesehen’ haben. Außerdem mag ich Stilbrüche. Deswegen liebe ich auch meinen 50ger-Jahre-Schreibtisch in Knallorange. Auf dem Dachboden meiner Oma findet sich so mancher Schatz, der in einem neuen Kleid mein Herz höher schlagen lassen würde.
Ich bin kein Hobby-Typ. Ich lese ab und an, aber nicht oft (wenn ich aber verfalle, dann so richtig), ich liebe Serien und Filme, gehe gerne (vor allem mit meinem Freund) essen, treffe Freunde, rede, lache, aber wirkliche Hobbies? Nein, eigentlich nicht.

Was liest Du gerade?

Anne: Ich lese nicht, solange mein momentanes Projekt noch nicht fertig ist. Wenn ich schreibe, lese ich im Normalfall nie.

Wie stehst Du zum Ebook?

Anne: Ich liebe Ebooks. Sie sind praktisch und man kann sie immer und überall kaufen. Ich lese im Original und da ist es manchmal ganz nett, sich ein Wort übersetzen zu lassen. Das Ebook ist eine kleine Revolution. Aber ein Buch ist ein Buch ist ein Buch. Zum Lesen sind E-Reader klasse. Sie haben wirklich viele Vorteile. Aber erst, wenn ich mein Buch in den Händen halten kann, bekomme ich dieses Kribbeln. Dann ist es echt. Dann ist es eben nicht nur eine Datei. Dann ist es ein Buch.

Wie stehst Du zu Buchreihen? Bist Du davon begeistert, oder magst Du lieber Einzelbücher?

Anne: Hmmm.... ich bin da zwiegespalten. Wenn die Reihe mich mitreißt und alle Bücher schon draußen sind, dann liebe ich sie, aber ewiges Warten ist nicht so meins. Ich bin ein ungeduldiger Typ. Ich habe Harry Potter erst gelesen, als der sechste Band bereits draußen war und so musste ich nur ein paar Monate auf den letzten Band warten. Ich selbst würde gerne mal einen Zweiteiler schreiben. Einen Bikini sozusagen. Hihihi.

Welche/n Autor/in würdest Du gerne mal treffen? Welche Frage würdest Du stellen?

Anne: ich würde wirklich gerne einmal Georg Schramm treffen und ich würde ihn fragen, ob es sehr anstrengend ist, er zu sein. Ich finde ihn großartig. Absolut großartig.

Was erwartest Du von 2015?


Anne: Zeit und Spaß mit den Menschen, die ich Liebe, Lachkrämpfe, Freunde, die mich weiter begleiten, meinen Freund an meiner Seite und meine Familie im Rücken. Ich freue mich auf 2015. Und ich bin gespannt, was so passiert. Ich wünsche mir, dass meine neuen Projekte Liebhaber finden. Dass Leser in meine Geschichten eintauchen und sich auf gute Art und Weise verlieren. Ich wünsche mir (tolle) Überraschungen und Abzweigungen, mit denen ich nicht gerechnet hätte.


Vielen Dank für das Interview und wünschen Dir für Deine neuen Veröffentlichungen in 2015 viel Erfolg.



© Sonja Kochmann

Sonntag, 14. Dezember 2014

Jason Segel - Nightmares: Die Schrecken der Nacht (01) von SINA

Dressler
Charlie hat Angst einzuschlafen. Denn wenn er schläft, suchen ihn die schlimmsten Albträume heim. Alles hat damit angefangen, dass er mit seinem Vater und seinem Bruder bei der neuen Stiefmutter in der lila Villa eingezogen ist. Der Schlafentzug zerrt an Charlie und so setzt er sich mit allem auseinadner und findet bald heraus, dass seine Stiefmutter hinter allem stecken muss. Und so macht er sich auf den Weg in die Albtraumwelt, um sich seinen Ängsten zu stellen.

Allein das Cover ist es wert, das Buch zu besitzen. In warmen Rot- und Gelbtönen gehalten, schauen einem die gruseligsten Gestalten entgegen. Geister, Skelette, Mumien, Spinnen, Schlangen und sonstiges Getier, das einem in seinen schlimmsten Träumen aufsucht. Das Cover lädt eigentlich gleich dazu ein, das Buch zu lesen. Und der orangene Buchschnitt rundet alles ab.

Aber auch das Innere des Buches ist sehenswert. Auf einzelnen Seiten wiederholen sich Teile des Covers.
Aber letztendlich kommt es ja auch auf die Geschichte an, die sich zwischen den Buchdeckeln befindet.

Und die ist natürlich auch sehr lesenswert. Ich muss zugeben, dass ich etwas skeptisch war. Als Fan der Serie „How I met your mother“ war ich mir nicht sicher, ob der Schauspieler Jason Segel es schaffen würde, mich auch mit seinen schriftstellerischen Talenten zu überzeugen. Doch ist ihm dies wider Erwarten gelungen.

Der Protagonist Charlie war mir von Anfang an sehr sympathisch, konnte ich mir doch sehr gut vorstellen, was ihn bedrückt. Der Tod seiner Mutter, dier erneute Heirat seines Vaters und der Umzug vom vertrauen Zuhause in eine Villa, die mit ihrem lilalen Anstrich eigentlich Heiterkeit vermitteln soll, Charlie aber eher etwas düsteres vorgaukelt.
Seine Ängste bringen Charlie fast um den Verstand und seine böse Stiefmutter tut mit ihrem eigenartigen Verhalten ihr Bestes, um Charlie noch mehr Ängste zu vermitteln.

Seine größte Angst ist die vor dem Einschlafen. Eine böse Hexe und deren hinterhältige Katze verfolgen Charlie in seinen Träumen und damit beginnt die eigentliche Geschichte.

Jason Segel hat zusammen mit Kirsten Miller eine Geschichte geschaffen, die mit allen Klischees der Albträume aufwartet. Über böse, menschenfressende Hexen, Mumien, Geistern, Medusen bis hin zu allen sonstigen schrecklichen albtraumhaften Gestalten ist alles vertreten, was einem Angst einjagt. Der Autor hat in dieser Geschichte auch seine Albträume aus der Kindheit verarbeitet.

Das Buch ist eingestuft für Kinder ab 10 Jahren, hier empfehle ich aber, dass die Kinder selbst schon über Geister & Co. aufgeklärt sind und es auch verstanden haben, dass es solche Gestalten nur in Büchern oder Filmen gibt. Denn teilweise ist es schon recht gruselig, was Charlie und seinen Freunden widerfährt.

Es hat aber trotzdem Spaß gemacht, Charlie auf seinem Weg zu begleiten, was nicht zuletzt auch an dem sehr lockeren Schreibstil liegt, mit dem die Geschichte erzählt wird.

„Der Schrecken der Nacht“ ist der Auftakt zu einer Trilogie. Der zweite Band wird „Die Stadt der Schlafwandler“ heißen. Ein Erscheinungstermin ist jedoch noch nicht bekannt.

Fazit:
Gruselig und spannend. Eine Geschichte, nicht nur interessant für Kinder. 10 Punkte.

Verlag: Dressler
erschienen: 2014
Format: Hardcover
Printseiten: 377
ISBN: 978-3-7915-1908-1

s. a. Bibliografie Jason Segel

Reihenfolge
01 Die Schrecken der Nacht
02 Die Stadt der Schlafwandler

Bibliografie Jason Segel

Vita
Jason Segel hatte früher selbst schreckliche Albträume – genau wie Charlie. Und genau wie Charlie hat er irgendwann begriffen, dass uns unsere Ängste stark machen können, wenn wir uns ihnen stellen. Jason macht viele Sachen gerne, zum Beispiel: schauspielern, schreiben, musizieren oder Zeit mit Freunden verbringen. Wenn er nicht gerade Drehbücher schreibt oder Songs für Filme textet, ist er selbst auf der Leinwand zu sehen oder als Synchronsprecher zu hören. Vielleicht kennst Du ihn aus dem Kinofilm Die Muppets. Deine Eltern kennen ihn bestimmt aus einem seiner anderen Filme. Nightmares! – Die Schrecken der Nacht ist sein erstes Kinderbuch. Er hat es zusammen mit Kirsten Miller geschrieben. 
Quelle: Dressler

Werke

Nightmares
01 Die Schrecken der Nacht
02 Die Stadt der Schlafwandler

Dressler

Gewinnspiel zum 3. Advent

Advent, Advent ein Lichtlein brennt...

Wie auch in den beiden Adventswochen zuvor, veranstalten wir auch am dritten Advent ein kleines Gewinnspiel.

Zusammen mit der Autorin Doris Köhler wird es dieses Mal mörderisch...


© Corinna Pehla

Ich (Corinna) habe in dieser Woche ein paar Kleinigkeiten für Euch, die sicher viel Spaß machen werden.

Es gibt z.B. 

und den bereits vorgestellten Bericht zur Lesung.

Wer dann noch Lust auf mehr hat, kann in dieser Woche den aktuellen Krimi von Doris Köhler, "Knigge für Mörder" gewinnen.
Das Buch wurde natürlich von der Autorin signiert.


© Corinna Pehla
© Corinna Pehla

Ich habe für Euch nun eine ganz einfache Frage, mit der Ihr eine Chance habt, dieses Buch Euer Eigen nennen zu können.

Warst Du schon einmal in Bremen (wo "Knigge für Mörder" spielt) und wenn ja, was hat Dir besonders gefallen? 

Wenn Du noch nie hier warst, was verbindest Du mit der Hansestadt?


Bitte sende Deine Antwort, zusammen mit Deiner Adresse an : buecherkleeblatt@gmx.de
mit dem Betreff: Gewinnspiel Doris Köhler.


Das Gewinnspiel läuft vom 14. Dezember 2014 bis 20. Dezember 2014, 23.59 Uhr. Danach eingehende eMails können leider nicht berücksichtig werden.



Wir versichern, dass sämtliche Daten nach Ablauf des Gewinnspiels nur dafür verwendet werden, die Gewinne zu verschicken und danach vollständig gelöscht werden.  Ein Versand erfolgt nur innerhalb Deutschlands.
Genießt Die restliche Weihnachtszeit und viel Erfolg beim Gewinnspiel!
Euer Kleeblatt

Samstag, 13. Dezember 2014

Doris Köhler: Knigge für Mörder von CORINNA

Quelle: Edition Temmen
INHALT:
Da hat sich die Kommissarin Rena Dangers ja etwas eingebrockt. Um auf dem öffentlichen Parkett, neben ihrem Freund Conny, eine gute Figur zu machen, hat sie sich zu einem Knigge-Kurs auf Schloss Schönebeck angemeldet.
Dass dieser Kurs nicht nur sein nützliches hat, sondern auch als Tarnung gilt, bleibt ihr Geheimnis. Denn vor einigen Tagen ist in eben diesem Schloss eine junge Gasableserin verschwunden. Rena ermittelt verdeckt und ihre Tante Hannah, samt Freundinnen, sind wieder mit dabei.
Als Hannah dann eine Leiche findet und die Tote kurz darauf verschwindet, zieht der Fall immer größere Kreise.



Ich habe mich ehrlich gefreut, als ich erfahren habe, dass es mit „Knigge für Mörder“ einen zweiten Fall für die Kommissarin Rena Dangers gibt. Die Autorin Doris Köhler hat eine wunderbare Fortsetzung geschrieben, die mich sehr gut unterhalten konnte.

Reihenfolge:
  1. Knigge für Mörder

Auch in diesem zweiten Krimi gibt es als Protagonistin die Kommissarin Rena Dangers, die sich auf die heimliche Tätersuche begibt. Allein schon die Tatsache, dass Rena mir so sympathisch ist, macht das Lesen zu einer Freude. Aber bei den Krimis von Doris Köhler sind es auch Hobby-Ermittlerinnen, rund um Renas Tante Hannah, die dem Buch viel Schwung bringen.

Man muss es sich so vorstellen. Auf der einen Seite ist die Polizei Bremen an einem Fall beschäftigt, der schnell zu einem Mord wird und auf der anderen Seite gibt es diese Damen-WG, die durch die Mutter des Opfers involviert ist und heimlich ihren Recherchen nachgeht. Jede dieser Frauen hat ihre eigenen Charakterzüge und jede von ihnen möchte man am liebsten drücken, so freundlich, herzlich und ausgekocht sind sie.

Für mich ist bei diesem Krimi aber auch ein wichtiger Bestandteil, dass er hier, in Bremen, spielt. Sicherlich, wo es bei „Gewagtes Manöver“ noch deutlicher den Standort Bremen gab, ist es hier bei „Knigge für Mörder“ eher so, dass man weiß wo man ist und sich nicht extrem weit bewegt (es wird keine Stadtrundfahrt). Trotzdem freute ich mich über Dinge die ich kannte und es kam immer wieder ein kleines Heimatgefühl auf.

Der Schreibstil von Doris Köhler ist sehr flüssig, locker und spitzbübisch, denn sie erzählt diesen Fall spannend, bringt aber zeitgleich so kleine Episoden mit hinein (wie z.B. Renas Weigerung sich allem und jedem anzupassen), dass es Spaß macht.

Das Einzige was ich mir anders gewünscht hätte, war der Spannungsbogen. Zwar rätselte ich sehr lange am Fall, trotzdem hätte ich am Ende einen etwas größeren Knall noch besser gefunden, auch wenn ich trotzdem zufrieden bin.

Am Schluss sei gesagt, die Autorin macht sich momentan Gedanken zu einem dritten Teil und ich bin jetzt schon gespannt auf dieses Buch. Schließlich macht es Spaß Rena und die Damen zu begleiten.

Mein Fazit:
Ein Krimi in Bremen mit viel Charme, Witz und tollen Charakteren. „Knigge für Mörder“ hat mir wunderbar gefallen und es war schön die Protagonisten erneut begleiten zu dürfen.

8 von 10 Punkten!

Verlag: Edition Temmen
Erschienen: 2014
Seiten: 280
ISBN: 978-3-8378-7030-5
Format: Taschenbuch

© Corinna Pehla