Dienstag, 28. April 2015

Anna Todd: After truth von CORINNA

Quelle: heyne
INHALT: 
Hardin und Tessa.
Sie könnten unterschiedlicher nicht sein und doch gehören sie zusammen...

Trotzdem, nach dem Vorfall mit der Clique weiß Tessa nicht mehr wo ihr der Kopf steht. Ihr Vertrauen wurde zertrampelt, sie ist allein, heimatlos und muss neu beginnen. Und doch, Hardin ist in ihren Gedanken immer anwesend. Nur kann sie ihm je wieder Vertrauen? Gibt es noch eine Chance?


© Corinna Pehla

Anna Todd hat mit ihrer „After“-Reihe mein Herz berührt und uns Leserinnen mit Hardin und Tessa, ein wunderbares Geschenk gemacht.

Aber zunächst einmal zur Reihenfolge:

  1. After truth
  2. After love
  3. After forever

Es gibt so Bücher, auf die warte ich sehnsüchtig. Ich zähle die Tage, laufe zum Briefkasten, in der Hoffnung das es endlich hier ist und bin gespannt wie ein kleines Kind an Weihnachten.
Dann ist dieses besagte Buch endlich eingetroffen und ich stehe vor einem Problem. Soll ich es „inhalieren“, oder dosiert lesen, um länger etwas davon zu haben?

Die „After“-Reihe von Anna Todd besteht aus eben solchen Büchern und ich kann vorweg schon einmal anmerken... ich habe es wirklich versucht die Seiten langsam zu lesen, aber in den Momenten, in denen ich nicht gelesen habe, konnte ich nur noch an die Geschichte denken. Also sind die 768 Seiten schon in 2 Tagen „verspeist“ worden.

Hardin und Tessa als ungleiches Paar, ist sicherlich nichts komplett neues, allerdings schafft es die Autorin so viel Gefühl in ihren Schreibstil zu legen und damit einen bestimmten Nerv zu treffen, dass ich ein regelrechter Teil des Ganzen war.
Beide Figuren kann ich auf ihre Weise verstehen und durch den Sichtwechsel in den verschiedenen Kapiteln, kann man auch hinter die Fassade blicken.

So manches Mal habe ich mich schämend unter der Bettdecke versteckt, habe laut NEIN geschrien, oder ein freudiges Quietschen ausgestoßen und war so sehr in dem Geschehen, dass ich immer mal wieder auftauchen musste um Luft zu schnappen.

© Corinna Pehla

Dieser zweite Band ist sicherlich nicht mit dem ersten Buch zu vergleichen. Für mich zumindest nicht. Der Zauber des neuen Kennenlernens ist vorbei... und doch... es gibt noch so viele Facetten in dieser Achterbahnbeziehung, dass es nie langweilig wird.
Und im Gegensatz zu manch anderem Buch, dass auch gehypt wurde, passiert hier auch immer wieder etwas. Es gibt keine längeren Lehrläufe, die durch Kleinigkeiten in Schwung gehalten werden, nein, hier müssen Tessa und Hardin immer neue Dinge erleben, die manchmal schon sehr heftig sind.

Ihr merkt, ich bin begeistert. Eine Kleinigkeit, die aber für mich nicht ins Gewicht fällt, habe ich dann aber doch noch. Wer On/Off-Geschichten nicht mag und etwas konstantes sucht, der könnte leicht enttäuscht werden. Ich selber mag aber das Hin und Her sehr gerne, auch wenn es beim Lesen meine Nerven kostet (aber plüschig rosa gibt es halt nicht immer) und war somit komplett überzeugt.

Mein Fazit:
„After truth“ knüpft an, wo „After passion“ aufhörte. Ein Buch, dass ich nicht mehr aus der Hand legen konnte und das mich begeistert. Mehr davon!

10 von 10 Punkten!

Verlag: Heyne
Erschienen: 2015
Seiten: 768
ISBN: 978-3-453-49117-5
Format: Taschenbuch


© Corinna Pehla
 

Art Skript Phantastik Verlag - Die dunkelbunten Farben des Steampunk (SINA)

Art Skript Phantastik Verlag
Was haben dunkelbunte Farben und Steampunk gemeinsam? Ganz einfach: Sie lassen sich zu wunderbaren Geschichten verbinden, die einem in die tiefsten Ecken des Steampunk führen. Dunkle Geheimnisse, mysteriöse Wesen, verlorene Seelen… 14 Autoren erzählen Geschichten, die unterschiedlicher nicht sein können, jedoch immer eins gemeinsam haben: eine dunkelbunte Farbe des Steampunk.

Ich hätte nicht gedacht, dass man aufgrund einer Vorgabe (in diesem Fall eine dunkle Farbe) so viele unterschiedliche Geschichten schreiben kann. Dabei wird nichts ausgelassen.

Art Skript Phantastik Verlag
Moosgrün, Zinnoberrot, Hellbraun, Silber und vieles mehr. Die Autoren haben sich eine Farbe ausgesucht und um diese Farbe herum Geschichten gesponnen, die einzigartig sind.

Wer schon mehrere Anthologien aus dem Hause des Art Skript Phantastik Verlages gelesen hat, kann sich auch auf ein Wiedersehen mit schon liebgewonnenen Figuren freuen. Erasmus Emmerich und die Qualmfee Marie (erschaffen von Katharina Fiona Bode) dürfen sich mit der Farbe Zinnoberrot auseinandersetzen, während Helena und Albrecht Roth mit dem Gargouille Remi (von Isabelle Wallat) das Grasgrün, das Menschen negativ beeinflusst, untersuchen. Dies sind nur zwei Wiedersehen, die man feiern kann.

Ganz besonders gefallen hat mir die Kurzgeschichte „Biggels Gespür für Moos“ von Andrea Bienek. Hier geht es um einen Beagel namens Biggel, dessen Gespür für unheimliche Dinge dazu führt, dass sein Frauchen merkt, dass sie sich in Schwierigkeiten befindet, aus denen sie sich nur schwer wieder befreien kann. Andrea Bienek hat dafür die Farbe Moosgrün gewählt.

Art Skript Phantastik Verlag
Daniel Schlegel hat seinen Protagonisten Edgar mit „Hellbraun – Leben und Tod“ in die Wüste geschickt und dort auf die Suche nach Wasser. Doch was den Leiter dieser Expedition dort erwartet, übersteigt seinen Horizont.

Art Skript Phantastik Verlag
Dies sind nur zwei der Geschichten, die mir gut gefallen haben. Alle aufzuzählen, würde jetzt den Rahmen sprengen.

Alle Geschichten sind spannend, mal sanfter in ihrer Art, mal actionlastig, mal mit einem leichten Unterton. Eben eine gute Mischung aus allem.

Ich liebe diese Kurzgeschichten aus dem Art Skript Phantastik Verlag, zeigen sie doch, dass sie mit Liebe zum Steampunk und dem Geheimnisvollen ausgesucht wurden.

Besonderes Highlight des Buches ist natürlich, dass die Farben, um die sich die Geschichten drehen, auch in dem Druck widerspiegeln. So ist „Rosaroter Dampf“ von Stefanie Bender in rosarot gedruckt oder „Archibald Leach und das Grauen in Orange“ von Markus Cremer, eben in… orange. Die Idee ist super, allerdings muss ich sagen, dass ich bei manchen Geschichten dann doch Probleme mit dem Lesen hatte. Dies wird jedoch von jedem anders empfunden.

Art Skript Phantastik Verlag
Das Lektorat war zwar nicht gerade der Reißer, sind doch einige Schreib- bzw. stilistische Fehler vorhanden, doch inhaltlich hat alles gepasst und die Aufmachung ist natürlich der Hit.

Fazit:
Steampunk in seinen schönsten Farben. Von mir gibt es dafür 10 Punkte.

Verlag: Art Skript Phantastik Verlag
erschienen: 2015
Printseiten: 286
Format: Taschenbuch
ISBN: 978-3945045022


Sonntag, 26. April 2015

Joanne K. Rowling - Harry Potter und der Halbblutprinz (Band 06) von SINA


Carlsen

Das sechste Schuljahr auf der Hogwarts Schule für Zauberei und Hexerei steht bevor. Doch Harry und seine Freunde müssen sich strengen Sicherheitsregeln unterziehen, damit überhaupt der Unterricht stattfindet. Zusammen mit Dumbledore erforscht Harry parallel zum Unterricht auch noch die Geschichte des Dunklen Lords. Dumbledore möchte so Harry und auch die anderen vor dem Bösen wappnen. Dabei kommt Harry auch dem sogenannten Halbblutprinzen auf die Spur, dessen Zaubertrankbuch er im Unterricht benutzt. Dort findet er einige Anmerkungen, die ihm helfen. Es fehlt allerdings der letzte Hinweis, um Voldemorts Geheimnis zu ergründen.

Für mich ist dies definitiv der düsterste Band der Reihe. Und auch einer der traurigsten. Denn man muss sich von einer geliebten Hauptperson trennen. Dies war für mich dann doch etwas schockierend und ich konnte mich lange Zeit nicht damit abfinden. Doch wenn man die ganze Reihe gelesen hat, weiß man, dass dies ein wichtiger Schritt war und viel zur Geschichte beigetragen hat.

Ansonsten erwartet einem wieder ein spannender, interessanter, abenteuerlustiger und vor allem "zauberhafter" Band. Harry wird erwachsen, bekommt Hilfe von unerwarteter Seite und auch seine Gefühle zu ihm nahestehenden Freunden werden tiefer und vor allem realer.

Carlsen
Die Bücher mausern sich immer mehr zu Erwachsenen-Büchern. Auch hier: Empfehlenswert erst für Kinder ab 12, da doch einige brutale Szenen vorhanden sind.

Die Autorin steigert sich wieder, führt neue Charaktere ein und gibt weiter Einblick in das große Geheimnis rund um Harry Potter und den dunklen Lord Voldemort.

Ich fühlte mich zeitweise sehr mit Harry verbunden, konnte ich doch nachvollziehen, wie sehr alles an ihm zerrt. Dabei ist er noch so jung, hatte keine erfüllte Kindheit und kann nicht einfach mal er sein, der er sein will.

Es werden Grundsteine gelegt für den letzten Band und die Beziehungen der einzelnen Charaktere untereinander werden nochmals vertieft. Hier liegt auch ein bisschen der Hauptaugenmerk drauf – insbesondere Harry, Ron, Hermine, Ginny und die Mitglieder des Orden des Phönix bekommen wichtige(re) Rollen und Aufgaben, erkennen, was ihnen bevorsteht und haben nur ein Ziel: Lord Voldemort endlich das Handwerk zu legen.

Carlsen
Dabei kommt jedoch so einiges Unvorhergesehenes hervor. Die Autorin holt nochmal richtig alles aus sich raus und geht in die Vollen. Dies dann eben auch mit einem doch sehr unerwarteten Ende.

Und wieder stellen sich die Fragen: Sind wirklich alle so böse, wie sie scheinen? Wem kann man trauen? Wer steht noch auf Harrys Seite und schließt sich damit dem Kampf gegen dessen Erzfeind Lord Voldemort an? Und allem voran: Wie kann Voldemort vernichtet werden?

Die Hoffnung ruht dann natürlich auf dem letzten Teil. Dieser ist natürlich schon angefangen und ich ich freue mich darauf, das letzte Stück des großen Weges mit dem nicht mehr so kleinen Zauberlehrling zu gehen.

Fazit:
Einfach nur gut! Von mir gibt es 9 von 10 Punkten.

Verlag: Carlsen
erschienen: 2005
Printseiten: 646
Format: Hardcover
ISBN: 978-3-551-56666-9 

s. a. Bibliografie Joanne K. Rowling

Dan Smith - Big Game: Die Jagd beginnt von SINA

Carlsen
Oskari steht eine schwere Prüfung bevor, denn an seinem 13. Geburtstag wird er laut Tradition zum Mann, wenn er eine Nacht alleine im Wald verbracht hat und am nächsten Tag eine Jagdtrophäe mit nach Hause bringt. Dies alles bewaffnet mit Pfeil und Bogen. Oskari ist sich unsicher, ob er es schafft, beißt aber die Zähne zusammen und macht sich auf. Umso überraschter ist er, als ihm nicht ein Bär oder Hirsch vor die Füße läuft, sondern der Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika. Und dieser wird verfolgt von Attentätern. Die Jagd beginnt. Nur ist jetzt nicht mehr Oskari der Jäger, sondern der Gejagte.

Interessanterweise hat mich diesmal der Film mehr gereizt, als das Buch. Dies liegt aber auch daran, dass diesmal das Buch nach dem Film geschrieben wurde bzw. das Drehbuch als Vorlage diente. Dieses interessante Detail hat uns Barry Cunningham, der Gründe des englischen Chicken House-Verlages auf dem Chicken-House-Treffen auf der Leipziger Buchmesse 2015 verraten.

Gleich zu Anfang der Geschichte lernt man Oskari kennen, einen 12jährigen Jungen, der einer Tradition zufolge an seinem 13. Geburtstag zum Mann wird, wenn er eine Nacht im Wald verbracht und eine Jagdtrophäe mit nach Hause gebracht hat. Oskari war mir gleich von Anfang an sehr sympathisch, da der Autor viel Einblick in sein Gefühlsleben gibt. Er ist sich unsicher, zweifelt an seinen Fähigkeiten und macht sich viel zu viel Sorgen, was andere von ihm denken.

Carlsen
Die Geschichte ist sehr actiongeladen. Ständig passiert etwas, die Protagonisten kommen kaum zur Ruhe. Manchmal war ich mir aber gar nicht so sicher, wo genau ich mich befand bzw. wer alles beteiligt ist.

Leider hat mir die Beschreibung der Umgebung gefehlt. Ab und zu kommt zwar in dieser Richtung etwas, aber dann nicht ausgeprägt. Da sich der Schauplatz in Finnland befindet, konnte ich mir deswegen auch nicht so gut vorstellen, wo sich alles abspielt.

Das Ende war für mich selbst unbefriedigend. Irgendwie hat mir da etwas gefehlt, aber ich kann noch nicht mal genau sagen, was.

Die Figuren blieben farblos, man erfährt nicht viel Privates. Da die Geschichte für Kinder ab 12 Jahren angegeben ist, könnte man erwarten, dass doch einige Informationen drumherum gegeben werden. Doch Fehlanzeige.

Carlsen
Es gibt nicht viele Bücher, bei denen ich das sagen, aber hier hätten ruhig ein paar mehr Seiten eingefügt werden können und ein paar „wichtig unwichtige“ Informationen hätten der ganzen Geschichte gut getan.

Schade, denn der Ansatz war spannend und interessant.

Fazit:
Sehr leichte Actionlektüre für Zwischendurch. Von mir gibt es dafür leider nur 5 von 10 Punkten.

Verlag: Chicken House
erschienen: 24.04.2015
Printseiten: 304
Format: Hardcover
ISBN: 978-3-551-52073-9

Freitag, 24. April 2015

Rebecca Maria Salentin: Schuld war Elvis von CORINNA

Quelle: C. Bertelsmann
INHALT:
Hebron Maria Magdalena Hunger
Kein Name, den man sich sofort merken kann und ein Mädchen mit einem besonderen Hintergrund. Denn Hebron kennt ihren Vater nicht, wächst bei ihrer alleinerziehenden Mutter auf und durchlebt in deren großer Familie eine Berg- und Talfahrt. Geprägt durch die verschiedensten Einflüsse, Erlebnisse und Handlungen ist es sicherlich kein leichter Lebensweg für Hebron, deren Geschichte und die der letzten zwei Generationen, hier erzählt wird.


© Corinna Pehla


„Schuld war Elvis“ von Rebecca Maria Salentin ist eine Familiengeschichte, die ich so noch nicht erlebt habe.
Wo ich zu Beginn lediglich vermutete, die Geschichte von Hebron zu erfahren, die von ihrem jüdischen Vater und ihrer katholischen Mutter gezeugt wurde, durfte ich Zuschauer einer Geschichte sein, die ihre komplette Familie betrifft.

Dabei lernte ich nicht nur ihrer Mutter, samt Geschwister kennen, nein, auch die Großeltern von beiden Seiten, deren Flucht vor den Nazis und deren Geschichte sind ebenso ein Teil, wie die Kindheit und Jugend von Hebron und ihren Geschwistern, viele Jahre später.

Rebecca Maria Salentin hat mit ihrem Schreibstil für mich eine Tür geöffnet. So trat ich regelrecht ein und war bei unterhaltenden und lustigen Geschichten der Familie dabei, erfuhr aber auch von Trauer, Unrecht und sorgenvollen Episoden und wollte so manches Mal einschreiten, als Meggie, Hebrons Mutter, mal wieder einen Fehler beging.

Die Autorin berichtete dabei so ausführlich, dass ich selbst Gerüche in der Nase hatte und vertraut wurde mit der Umgebung und den Eigenarten.

Die Familie Hunger, die hier eine zentrale Rolle spielt, ist durch ihre große Personenzahl und deren Erlebnisse, dabei ein zentraler Punkt im Buch. Was mir hier sehr gut gefallen hat, war der ernste Erzählton, der durchaus angemessen war, aber mit kleinen lustigen Erzählungen aufgelockert wurde und sehr gut unterhielt.

Für mich war „Schuld war Elvis“ eine kleine Überraschung, die ich gerne gelesen habe und durchaus empfehlen kann.

Mein Fazit:
Auf der Suche nach einer Familiengeschichte, die ein wenig anders und auch etwas anspruchsvoller ist? „Schuld war Elvis“ hat so viele Facetten, dass mir die Worte fehlen sie alle zu benennen. Ich weiß nur, dass es ein unterhaltendes Buch ist, dass Lesespaß in sich trägt.

8 von 10 Punkten

Verlag: C. Bertelsmann
Erschienen: 2015
Seiten: 512
ISBN:  978-3-570-10212-1
Format: Hardcover
ISBN eBook: 978-3-641-13762-5


 
© Corinna Pehla

Bibliografie: Rebecca Maria Salentin

Rebecca Maria Salentin wurde 1979 in Eschweiler geboren und wuchs in der Eifel auf. 
Ihr Debütroman "Hintergrundwissen eines Klavierstimmers" erregte bereits Aufmerksamkeit.

Die Autorin lebt in Leipzig und betreibt dort ein Sommercafé in einem alten Zirkuswagen.


Bisher erschienene Romane:
- Hintergrundwissen eines Klavierstimmers
- Schuld war Elvis

© Corinna Pehla

Montag, 20. April 2015

Susan Elizabeth Phillips - Cottage gesucht, Held gefunden von SONJA

Quelle: Blanvalet


INHALT:
Annie Hewitt ist durch den Tod der Mutter gezwungen, nach Peregine Island zurückzukehren und in einem Cottage nach dem Vermächtnis ihrer Mutter zu suchen. Doch hier ist es mehr als ungemütlich: der eisige Winter, die Abgeschiedenheit, mysteriöse Bedrohungen, eigenbrödlerische Insulaner und Theo Harp! Der Mann, der sie versucht hat umzubringen.....

FAZIT:
Die ersten 50 Seiten war ich mehr als irritiert! Warum? In den vergangenen Büchern hat sich Susan Elizabeth Phillips ausschließlich auf ihre kunstvoll aufgebauten Familienzweige ihrer Sportlerbücher konzentriert.

Annie und Theo haben mit diesen Büchern jedoch rein gar nichts zu tun und es wird vermutlich auch ein Einzelband sein/bleiben. 

Dies finde ich bei all den Reihen durchaus positiv und auch erfrischend. Doch die Eigenschaften von Annie und Theo haben mich sehr an den Aufbau der romantischen Thriller von Nora Roberts erinnert und etwas irritiert. 

Denn Annie ist Bauchrednerin und führt gelegentlich Zwiegespräche mit ihren Puppen. Theo ist Autor eines sadistischen und brutalen Thrillers und Besitzer eines Katers namens Hannibal. Beim Lesen der ersten Seiten, die mir sehr langatmig vorkamen, dachte ich also: Wo führt mich dieses Buch hin? Ist das ein echter SEP? 

Ja, ist es! Die Dialoge der Figuren (auch der Nebenfiguren) haben die gewohnte Schlagfertigkeit und die zu lösenden Probleme beinhalten diesmal auch einen ganzen Packen Psychologie. 

An dieser Stelle muss ich sagen: Hut ab! Susan Elizabeth Phillips hat es geschafft, eine Liebesgeschichte mit neuen Aspekten zu schreiben. Die Probleme, die es hier zu lösen gilt, sind vielseitiger und komplexer als bisher.  Aufgrund dieser abwechslungsreichen Struktur habe ich mich nie gelangweilt und war stets bedacht, keinen Dreh- und Angelpunkt zu verpassen.

Volle Punktzahl!

(Nächsten Monat wird es einen Bericht zur Lesung mit der Autorin geben. Seid gespannt.)


Verlag: Blanvalet
erschienen: 2015
Seiten: 512
ISBN: 978-3734101113

© Sonja Kochmann

Samstag, 18. April 2015

Holly Grant - Anastasia McCrumpet und der Tag, an dem die Unke rief (01) von SINA

cbt

Anastasia McCrumpet weiß genau, dass ein Unheil auf sie lauert. Und kurz darauf erzählen ihr zwei angebliche Großtanten, dass ihre Eltern einen Staubsaugerunfall hatten und sich von diesem nun erholen müssten. Anastasia glaubt den beiden und lässt sich von ihnen zu einem alten Haus bringen. Dort angekommen, muss Anastasia jedoch den Tag mit Putzen und die Nacht in einem abgeschlossenen Raum verbringen. Die Großtanten sind unheimlich, genauso wie die Pudel mit den Metallgebissen. Und der Gärtner hat einen Käfig auf dem Kopf. Unheimliche Geräusche wehen durch das Haus und was hat die Schulsekretärin Miss Sneed mit allem zu tun? Anastasia geht den Geheimnissen auf die Spur und schon bald muss sie um ihr Leben fürchten.

Eigentlich finde ich ja jedes Kinderbuch sehr unterhaltsam, weil mich die Geschichten dazu bringen, mich selbst wieder als Kind zu sehen und mich einfach in der Story treiben zu lassen. Diesmal jedoch musste ich mich teilweise zwingen, in die Welt von Anastasia abzutauchen.

Ich hatte etwas Probleme mit der Protagonistin Anastasia. Sie ist 11 Jahre alt, also schon alt genug, um einiges zu begreifen, Hintergründe zu verstehen und auch mal nachzufragen. Stattdessen kommt sie mir schon fast zu naiv herüber, lässt sich fast alles gefallen und wird erst gegen Mitte des Buches so richtig aktiv, aber dann auch mit großen Zweifeln. Das sie natürlich glauben möchte, dass sie nun eine neue Familie hat, ist mir schon klar. Doch macht sie am Anfang des Buches einen recht cleveren Eindruck, welcher aber mit der Zeit dann doch wieder verfliegt.

cbt
Der Gruselfaktor ist ziemlich hoch. So kann ich eigentlich nur eine Empfehlung für Kinder ab 10 aussprechen, die auch starke Nerven haben. Denn das Haus hält einiges für Anastasia parat. Viel Seltsames geschieht, was teilweise auch nicht aufgeklärt wird und am Ende wird es sogar etwas undurchsichtig und auch etwas zu abgehoben.

Ich hätte mir auch etwas mehr Aufklärung über die Großtanten gewünscht. Da die Geschichte aber nur teilweise abgeschlossen ist, gehe ich davon aus, dass noch ein weiterer Teil folgen soll. Ob ich diesen allerdings lesen werde, entscheide ich dann kurzfristig.

Der Schreibstil der Autorin ist kindgerecht, unterbrochen von manch gruseligen Szenen. Abgerundet wird das Buch von kleinen Illustrationen von Josie Portillo. Diese sind sehr stimmig und fangen auch die einzelnen Szenen sehr gut ein. Diese Bildchen sind eine gelungene Abwechslung.

cbt
Anastasia hat ein kleines Problem mit ihrer Verdauung und lässt gerne mal etwas aus sich entweichen. Dies führt bei Kindern bestimmt zu kleinen Lachanfällen, war für meinen Geschmack dann doch etwas zu oft.

Auch kann ich mal wieder den Namen des Buches nicht nachvollziehen. Im Original heißt das Buch „The League of Beastly Dradfuls“, übersetzt soviel wie „Die Liga der garstigen Ungeheuer“. Dass mit „und der Tag, an dem die Unke rief“ gemeint ist, dass ein Unkenruf etwas „Unheilvolles“ ist, sind manche Kinder vielleicht etwas überfordert. Vielen ist bestimmt nicht bekannt, was dieser Satz eigentlich bedeutet. „Anastasia McCrumpet und die Liga der garstigen Ungeheuer“ wäre vielleicht hier die sinnvollere und auch interessantere Wahl gewesen.

Fazit:
Ein guter Ansatz mit vielen Gruselelementen, dann doch im Endeffekt eher etwas weniger anspruchsvoll. Daher gibt es von mir dafür nur 4 von 10 Punkten.

Verlag: cbt
erschienen: 11. Mai 2015
Format: Hardcover
Printseiten: 352
ISBN: 978-3-570-16352-8

 

Robert Kirkman - Graphic Novel: The Walking Dead - Dieses sorgenvolle Leben (6) von SINA

Cult Cross

Der Governor hält immer noch Glenn, Rick und Michonne gefangen. Während Rick sich mit dem Doktor der Stadt anfreundet, wird Michonne vom Governor vergewaltigt und geschlagen. Glenn kommt von allen noch am glimplichsten davon, muss jedoch in der Nachbarzelle mitanhören, wie sich der Governor an Michonne vergeht. Rick plant die Flucht aus Woodbury und erhält dabei unerwartete Unterstützung.

Nachdem ich am Ende des letzten Bandes mit offenem Mund da saß, griff ich natürlich gleich zum nächsten Teil.

Wieder kann ich nur eins sagen: Wenn man glaubt, es kommt nicht schlimmer, kommt es doch so. Rick, Michonne und Glenn sind in einer sehr ausweglosen Situation gefangen.

Hauptmerkmal ist in diesem Teil wohl die Grausamkeit des Governors. Sie kennt keine augenscheinlich keine Grenzen. Seine Ideen zu Folterung, Gladiatoren-Zombie-Kämpfen und dem „Miteinander“ der Einwohner.

Mittlerweile muss man auch die ersten Bände gelesen haben, damit man Zusammenhänge zu verstehen. Wie stehen die Figuren zueinander? Dies ist eine sehr komplexe Angelegenheit.
Rick ist die Hauptfigur, seine Sorge um seine „Familie“ stehen im Vordergrund. Sich also in einer ausweglosen Situation zu befinden, sich nicht helfen zu können UND nicht zu wissen, wie es den anderen im Gefängnis geht, bringen ihn fast um den Verstand und doch kann er sich auf seine momentane Lage konzentrieren und versucht alles, um zurück zu seiner Frau, seinem Sohn und seinen Freunden zu kommen. Nach Hause… auch wenn es dies erst seit kurzem für ihn ist.

Wie immer stehen die Zombies im Hintergrund, wie immer ist es das menschliche Miteinander, das die ganze Reihe ausmacht. Dies ist das Interessanteste und je länger alle zusammen sind, umso schwieriger wird es.

Trotzdem finden sich Paare, die in der Zeit des Leids füreinander da sind, sich gegenseitig vertrauen können und versuchen, ein neu-normales Leben zu führen.

Es ist wieder spannend und schockierend. Der Zeichenstil ist gleichbleibend.

Fazit:
Für Fans der Reihe einfach unerlässlich.
Von mir gibt es 8 von 10 Punkten.

Verlag: Cult Cross
erschienen: 2008
Printseiten: 156
Format: Hardcover
ISBN: 978-3-936480-36-8

s. a. Bibliografie Robert Kirkman

Freitag, 17. April 2015

Dorothea Stiller: Conny und die Sache mit dem Hausfrauenporno von CORINNA

Quelle: forever Ullstein
INHALT:
Conny ist alleinerziehend, lebt in Hamburg und arbeitet als Lehrerin. Und Conny hat ein Geheimnis, denn am Abend, wenn die Kinder schlafen, schreibt sie Romane. Dabei handelt es sich um Erotikliteratur, welche sie unter dem Pseudonym C.L. Elliott veröffentlicht.
Der Verkauf läuft gut und doch... ihr Verlag hat eine neue Marketingstrategie und möchte dem Pseudonym ein Gesicht geben.

Allerdings ist Connys Gesicht dabei nicht gefragt, sondern das eines sehr attraktiven Mannes. Ihre Leserinnen sind begeistert und die Euphorie um den attraktiven „C.L. Elliott“ artet immer weiter aus... doch ist es richtig, dass ein Fremder die Lorbeeren für Connys Arbeit einstreicht?




Erst einmal eine kleine Information. Als „Hausfrauenporno“ werden u.a. die erotischen Romane der amerikanischen „Hausfrauen“ bezeichnet. Dies kann man natürlich auf jedes andere Land ausbreiten.

Doch zunächst einmal die Reihenfolge der bisherigen Bücher:

  1. Conny und die Sache mit dem Hausfrauenporno
  2. Einmal, keinmal, immer wieder

Ich selber hatte bei „Conny und die Sache mit dem Hausfrauenporno“ von Dorothea Stiller unheimlich viel Spaß. Nicht nur, dass ich mich mit ihrer Lebenssituation gut identifizieren konnte, nein, ich fand es vor allem toll, dass sie ihre Leidenschaft für das Schreiben, aber auch ihre Kinder gut unter einen Hut bekommt.

Auch Connys Entscheidungen im Laufe des Buches, sei es ein Pseudonym zu verwenden, aber auch in anderen Belangen, fand ich immer schlüssig. Gerade dieser Aspekt ist auch ein Pluspunkt. Dorothea Stiller zeigt deutlich, wie es ihrer Protagonistin geht, aber nicht als Super-Frau, sondern mit helfenden Händen und sehr realistisch.

Der Schreibstil war unterhaltend. Mal lustig und quirlig, dann ruhiger, aber immer fesselnd. Ich habe ihr einfach alles abgenommen, was mir sehr wichtig war.

Besonders gefallen haben mir Connys Freundinnen, die ich sehr mochte. Jede von ihnen ist anders, aber alle gemeinsam halten so sehr zusammen, dass sie alles schaffen können. Solche Freundschaften wünscht man sich einfach.

Auch in Sachen Liebe hat dieses Buch etwas zu bieten. Die E-Mail-Bekanntschaft Christian schleicht sich plötzlich in Connys Leben. Dieser Teil hat mir besonders gefallen, auch wenn es für mich noch etwas mehr hätte sein können. Insgesamt ist aber dieser Part der Geschichte so sympathisch geschrieben, dass nicht nur Conny auf die nächste Mail von Christian wartete, sondern auch ich.

Mein Fazit:
Ein frecher, unterhaltender und schöner Roman mit einer tollen Protagonistin. Conny ist sicherlich nicht perfekt, aber sie hat so schöne Unterstützung und meistert ihr (Buch-)Leben einfach glaubwürdig. Ich bin begeistert.

9 von 10 Punkten

Verlag: forever Ullstein
Erschienen: 2014
Seiten: 320
ISBN:  978-3-95818-002-4

Donnerstag, 16. April 2015

Molly O'Keefe - Liebe, Yoga und andere Katastrophen von SONJA


Quelle: Mira TB


INHALT:
Victoria sieht in der Crooked Creek Ranch ihre letzte Chance. Doch wovon hat sie als Stadtpflanze genug Ahnung, um es wirklich zu schaffen? Wellness. Die Ranch muss also komplett umgestaltet werden. Doch der waschechte Cowboy Eli Turnbull sieht das so gar nicht ein und versucht Victoria zu sabotieren. Bald fliegen die Fetzen.

FAZIT:
Nach dem für mich der erste Band "Geschickt eingefädelt" ein echter Überraschungserfolg war, habe ich mich sehr auf die angekündigten Folgebände gefreut, denn die bereits eingeführten Nebenfiguren auf der Crooked Creek Ranch versprechen ordentlich Potential für Krisen, Freundschaft und ganz viel Liebe.

Der Schreibstil der Autorin zeichnet sich durch eine lockere Art aus. Alle Figuren werden in schlagfertige Dialoge eingebunden, so dass es auch bei den Gesprächen mit den Nebenfiguren immer abwechslungsreich ist.

Victoria erscheint bereits im ersten Band (weshalb das Einhalten der Reihenfolge sinnvoll ist) als schwach, verwöhnt und gebrochen. Die kriminellen Machenschaften ihres Mannes sorgten für einen Rausschmiss aus der New Yorker High Society und nun steht sie in Markenklamotten und ihrem kleinen asthmatischen Sohn auf einer verdreckten Ranch mit Vieh und Cowboys. Ihr Ziel: eine Wellnessoase.

Eli Turnbull, verbittert durch das Verhalten seiner Eltern, beziehungsunfähig und Einzelgänger, sieht in der Ranch seinen Ursprung und seinen Lebensinhalt. Verständlich, dass diese beiden mit voller Wucht aufeinander krachen. Doch die jahrzehntelange Wut, Enttäuschung und Unterdrückung wird von der Autorin gekonnt in eine glaubhafte Liebesgeschichte umgesetzt. Denn beide Figuren entwickeln sich weiter und aus einem wortkargen Cowboy kann ein gesprächiger Mann werden.

Besonders erwähnswert, finde ich noch das alternde Modell Celeste und die schlagfertige Köchin Ruby. Diese machen das Weibertrio um Victoria komplett. Bei diesen Dialogen musste ich sogar das ein ums andere Mal laut loslachen. Mehr davon.

Volle Punktzahl. 

(Kleiner Kritikpunkt: Das Cover ist leider zu kitschig und  zu bunt geraten und passt gar nicht zum Buch. Lasst Euch also davon nicht abhalten und greift zu!)


Verlag: Mira TB
erschienen: 2014
Seiten: 384
ISBN: 978-3956490866


© Sonja Kochmann
Gesehen auf der Leipziger Buchmesse 2015


Bericht zur Leipziger Buchmesse 2015 #lbm2015 von SONJA

Die Leipziger Buchmesse ist ein Muss für jeden Bücherfan. Hier trifft man Autoren, Verlagsmitarbeiter, kann in Neuerscheinungen blättern, riesengroße Banner bestaunen und eine ganz besondere Atmosphäre genießen.


© Sonja Kochmann


Was sich dieses Jahr für mich ergab, war wie immer berauschend. Danach fällt man in ein kleines Post-Messe-Tief, das aber wohl einige gehabt haben und dann bricht das übliche Erkältungschaos und der Alltag aus....

Daher will ich nun doch (dieses Jahr sehr verspätet) noch ein bisschen aufarbeiten:

Der Donnerstag begann leider recht spät für Sina und mich da Stau und komplette Streichungen von Zugverbindungen für ein spätes Eintreffen in Leipzig sorgten.

Wir waren erstaunt, dass bereits am Donnerstag die Hallen recht voll waren. Dennoch hatten wir die Chance eine entspannte Poppy J. Anderson am Stand der Lieblingsautoren zu treffen. Hieraus ergab sich ein nettes Gespräch und - soviel verrate ich schon einmal - es wird noch ein Special mit Verlosung auf diesem Blog geben.


Poppy J. Anderson
© Sonja Kochmann


Der Rest des Tages wurde "einfach nur" zum Schauen und Staunen genutzt. Hier ein paar Eindrücke:
© Sonja Kochmann



© Sonja Kochmann




Der Freitag begann ein wenig strukturierter. Ich besuchte noch einmal Poppy und ihr "armes" Maskottchen. Denn es kann einfach nur höllisch warm in diesem Kostüm gewesen sein. Hut ab!



Poppy J. Anderson
© Sonja Kochmann


Ein kleiner Abstecher zu Mira Taschenbücher sorgte für ein massives Ansteigen der Wunschliste, denn hier hat sich viel getan. Nicht nur einige alte Reihen werden fortgesetzt, auch viele neue interessante Reihen wurden präsentiert. Der Fantasy und Thrillerbereich sieht inzwischen auch recht viel versprechend aus. 


© Sonja Kochmann

© Sonja Kochmann


Nach einer kleinen Stärkung mit Macarons ging es kreuz und quer durch das Messegelände, denn um Überfüllungen zu vermeiden, wurden hier und da Wege zur Einbahnstraße erklärt, so dass man irrsinnige Strecken zurücklegen musste, um rechtzeitig ans Ziel zu gelangen.


Aurélie Bastian
© Sonja Kochmann


Das Bloggertreffen von Randomhouse ist wie immer ein Highlight. Unzählige Blogger, Autoren und Verlagsmitarbeiter auf einem Haufen. Viele kennt man schon seit Jahren und es ist wie ein Klassentreffen. 
Es war ein solches Gewusel, dass ich es gar nicht zu allen Autoren geschafft habe, die sich im Getümmel versteckt hatten. Besonderes Highlight wird aber für mich der Plausch mit den beiden Autoren, die hinter dem Namen Erik Axl Sund stecken, sein bei dem Barbara Henning mit einigen Übersetzungen aushalf, da mein Schulenglisch doch ziemlich eingerostet ist.


Jerker Eriksson und Håkan Axlander Sundquist (Erik Axl Sund)
© Sonja Kochmann


Claire Hajaj
© Sonja Kochmann
Der Samstag erwies sich als gigantisch. Wer Freitag für voll hielt, wurde eines besseren belehrt. Wir waren froh, uns hauptsächlich im Konferenzbereich aufhalten zu können. Hier wurde sogar Geburtstag gefeiert: 

5 Jahre Chicken House! Besondere Gäste: Sophia Bennett und Barry Cunnigham, der der sich ein Herz fasste und Harry Potter eine Chance gab. Sein Lächeln und seine Art sind einfach umwerfend. Dieser Mann hat ein Händchen für Bücher und seine Leser/innen. Mit Eierlauf und Torte und viel Spaß an der Sache wurde gefeiert und man merkt jedem Verlagsmitarbeiter an, das viel Herzblut in der Sache steckt.


Sophia Bennett und Barry Cunningham
© Sonja Kochmann


© Sonja Kochmann

Ein wenig später konnten wir auch noch bei einer Lesung von drei Impress-Autorinnen Julia K. Knoll, Martina Fussel und Stefanie Hasse zu hören. Auch hier merkte man die besondere Atmosphäre. 


© Sonja Kochmann

Julia K. Knoll, Martina Fussel und Stefanie Hasse
© Sonja Kochmann


Gemütlich war auch die lockere Runde am Stand von Bastei Lübbe mit.....Jennifer Benkau! Diese hat nun, nachdem das "Familienprojekt 4. Kind" abgeschlossen ist, ein Buch geschrieben, das erstmals keine Fantasyelemente enthält. Aufgrund des Alters der Protagonisten ist es weder ein Jugendbuch noch ein reines Erwachsenenbuch. Es ist weder ein Thriller noch ein Liebesroman. Was ist es nun? Ich werde berichten, denn ich erhielt ein signiertes Exemplar. Besonders erwähnenswert finde ich auch, dass sich Jennifer Benkau in einer ganz lockeren natürlichen Art dem Fragenwirrwarr und den unzähligen geladenen Bloggern stellte. Man hätte dort noch stundenlang sitzen und den Berichten über Arbeitsweise, Internetrecherchen, Familie und Co. lauschen können.


Jennifer Benkau
© Sonja Kochmann

© Sonja Kochmann

Fazit: Es war wieder einmal schön und nach der Messe ist vor der Messe. Für die, die nicht dabei waren, wird es aber noch ein paar Überraschungen geben - also haltet die Augen offen!


Kleeblatts-Bücherblog:
Sina, Corinna und Sonja
© Sonja Kochmann


© Sonja Kochmann